IAS-Test:
Aufgaben, Ablauf, Onlinetest üben
Wie verläuft der IAS-Test?
Wer bei der Deutschen Bahn durchstarten möchte und bereits den Online-Test und das Bewerbungsgespräch erfolgreich abgeschlossen hat, muss noch eine letzte Hürde meistern: den IAS-Eignungstest.
Beim IAS-Test handelt es sich nicht um einen klassischen Einstellungstest, sondern um eine verpflichtende Eignungsprüfung. In der Verkehrsbranche ist das besonders wichtig, denn Mitarbeitende tragen eine große Verantwortung für die Sicherheit anderer Menschen, zum Beispiel Fahrgäste. Deshalb setzt der Gesetzgeber solche Tests voraus. Die Deutsche Bahn arbeitet dafür mit verschiedenen Anbietern zusammen, unter anderem mit der IAS Gruppe.
Der DB Eignungstest von IAS besteht aus zwei Teilen: einer medizinischen Erstuntersuchung und einer psychologischen Startuntersuchung. In der psychologischen Prüfung erwarten dich unter anderem schriftliche Tests zu Konzentration, Mathematik und Logik.
Für einige Berufe folgt zusätzlich ein etwa einstündiges Gespräch mit einem Psychologen. Dabei geht es um deine Persönlichkeit und dein Verhalten in typischen Arbeitssituationen. Vorkenntnisse brauchst du keine – entscheidend ist, dass du ehrlich antwortest.
Erfahrungsbericht: IAS-Test
Züge haben mich schon als Kind fasziniert und deshalb war es eigentlich klar, dass ich direkt nach meinem Schulabschluss eine Ausbildung bei der Bahn mache. Ich wusste natürlich auch von Anfang an, dass das Auswahlverfahren herausfordernd werden kann, aber ich habe mich trotzdem auf eine Stelle beworben.
Meine Bewerbung war erfolgreich und ich wurde zum Einstellungstest und einem persönlichen Gespräch eingeladen, was beides auch positiv verlief. Aber das war erst der erste Schritt in Richtung meiner Wunschausbildung, denn danach musste ich noch den IAS-Test absolvieren.
IAS-Eignungstest
Vor dem IAS-Test hatte ich echt Respekt, weil ich vorab gelesen hatte, dass der nicht so einfach wäre. Deswegen habe ich mich gründlich vorbereitet und genug Zeit zum Üben eingeplant. Am Testtag hatte ich dann echt Bammel, aber ich wusste auch, dass es wichtig ist so ruhig wie möglich zu bleiben, wenn ich das Auswahlverfahren für meinen Traumberuf bestehen möchte.Medizinische Erstuntersuchung
Zuerst hatte ich eine medizinische Untersuchung, die von einem Betriebsarzt der IAS durchgeführt wurde. Das war für mich noch die einfachste Hürde des ganzen Tests, denn dafür musste ich eigentlich nicht viel machen. Mir wurde Blut abgenommen, um meine Werte zu checken, und ich musste auch eine Urinprobe abgeben.Ich sollte auch einen längeren Fragebogen ausfüllen. In dem wurde unter anderem abgefragt, ob ich regelmäßig Alkohol trinken oder andere Drogen konsumieren würde (was ich nicht tue). Außerdem gab es dann noch ein persönliches Gespräch mit dem Arzt und der ist mit mir meine Krankheitsgeschichte durchgegangen. Ich habe ihm von meiner Knieverletzung erzählt, die ich mir vor Jahren beim Fußball zugezogen habe, aber er meinte, solange ich das Bein normal bewegen kann und nicht stark eingeschränkt bin, ist alles in Ordnung.
Das hat mich natürlich gefreut, denn ich hatte schon ein bisschen Angst, dass ich deswegen ausgesiebt werde.
Psychologische Prüfung
Die psychologische Prüfung war ähnlich zum ersten Einstellungstest, den ich machen musste, nur etwas anspruchsvoller und zeitintensiver. Ich saß zusammen mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern in einem Raum und sollte digital an einem Computer verschiedene Aufgaben lösen.In den unterschiedlichen Testbereichen wurde unter anderem meine Konzentration geprüft. Außerdem war auch mein visuelles Denkvermögen gefragt, ich sollte mir zum Beispiel eine Form gedanklich vorstellen, drehen und dann auswählen, wie die Form von einer anderen Seite betrachtet aussieht.
Dann kam auch ganz klassische Mathematik dran, mit Textaufgaben und Prozentrechnen. Ein weiterer Teil hat sich um das Thema Logik und praktisches Denken gedreht. Da war ein wenig technisches Grundverständnis gefragt und ich musste auch Matrizen lösen. Zum Schluss wurde noch meine Merkfähigkeit getestet. Ich sollte mir verschiedene bahnrelevante Symbole merken und später wieder abrufen.
Psychologisches Gespräch
Nach dem Test stand noch ein Gespräch mit einer Psychologin auf dem Plan, das ca. eine Stunde gedauert hat. Die Fragen waren an sich nicht schwierig, aber ich musste manchmal etwas länger überlegen.Ich wurde gefragt, wie ich mir den Job so vorstelle und wie ich mit schwierigen oder belastenden Situationen im Alltag umgehen würde. Ich sollte auch erläutern, wieso mich der Beruf interessiert und erzählen, wie meine Schulzeit so verlaufen ist. Die Hauptsache ist aber, dass man ehrlich bleibt und sich nicht verstellt, weil ich glaube, das merkt die Psychologin sonst ziemlich schnell.
Danach habe ich direkt von der Psychologin erfahren, dass ich die Prüfung und das Gespräch bestanden habe und für einen Ausbildungsplatz geeignet bin. Ich war überglücklich. Dann musste ich nur noch auf die Laborergebnisse von meiner medizinischen Untersuchung warten. Das hat wohl nochmal einige Zeit in Anspruch genommen, aber dann habe ich endlich die offizielle Zusage für eine Ausbildungsstelle erhalten.
Wenn ihr auch Lust hab bei der Bahn zu arbeiten, empfehle ich euch das Auswahlverfahren nicht zu unterschätzen. Plant genug Zeit für Übungsaufgaben ein und versucht euch auch auf das psychologische Gespräch vorzubereiten. Ihr rockt das!
Bene, 19 Jahre
IAS-Test: Welche Aufgaben kommen vor?
Beim IAS-Test erwartet dich ein mehrstufiges Verfahren, das sowohl deine körperliche als auch deine geistige Eignung checkt. Los geht’s mit der medizinischen Erstuntersuchung, die etwa 30 bis 45 Minuten dauert.
Ein Betriebsarzt der IAS Gruppe prüft dabei, ob du gesundheitlich fit bist. Dazu gehören Seh- und Hörtests, aber auch Blut- und Urinuntersuchungen, um zum Beispiel Stoffwechselwerte, den Blutzucker oder mögliche Drogenrückstände zu überprüfen. Bestimmte Erkrankungen wie Krampfanfälle oder schwere Diabetes können ein Ausschlusskriterium sein, da hier die Sicherheit im Arbeitsalltag im Vordergrund steht.
Im Anschluss folgt der psychologische Teil des IAS-Tests, der digital stattfindet. Hier sind Konzentration, logisches Denken, Merkfähigkeit und mathematisches Verständnis gefragt – oft unter Zeitdruck. Typische Aufgaben sind das Suchen von Symbolen, das Erkennen von Mustern, Kopfrechnen oder das räumliche Drehen von Figuren.
Zum Abschluss gibt es oft noch ein Gespräch mit einem Psychologen. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern darum, wie du denkst, handelst und mit bestimmten Situationen umgehst.
Konzentration
Bei der Arbeit im Bahnbereich ist volle Aufmerksamkeit gefragt. Signale, Anzeigen oder farbliche Markierungen müssen schnell erkannt und richtig eingeordnet werden. Im Test bearbeitest du Aufgaben, bei denen deine Schnelligkeit und Genauigkeit gefragt sind.
Typische Aufgaben:
- Zeichen und Symbole suchen
- Farbige Felder schnell und korrekt auswählen
Visuelles Denkvermögen
Im Bahnalltag musst du technische Darstellungen, Anzeigen oder Abläufe schnell erfassen und richtig einordnen. Hier wird geprüft, wie gut du dir Objekte im Kopf vorstellen und gedanklich verändern kannst, zum Beispiel, indem du Körper im Geiste drehst oder aus verschiedenen Perspektiven betrachtest.
Typische Aufgaben:
- Körper und Formen gedanklich drehen
- Muster und Strukturen erkennen
- Räumliche Zusammenhänge schnell erfassen
Mathematik
Mathematisches Verständnis ist bei der Bahn wichtiger, als man auf den ersten Blick denkt. Ob Zeiten berechnen, Mengen einschätzen oder technische Angaben richtig einordnen – ein sicherer Umgang mit Zahlen ist von Vorteil.
Typische Aufgaben:
- Textaufgaben
- Prozentrechnung
- Zahlenreihen vervollständigen
- Dreisatz
Logik und praktisches Denken
Gerade bei der Bahn ist das wichtig, um technische Abläufe zu verstehen, Anweisungen korrekt umzusetzen und auch in ungewohnten Situationen den Überblick zu behalten. In diesem Abschnitt musst du deshalb Aufgaben lösen, die dein logisches Denken und dein technisches Grundverständnis testen.
Typische Aufgaben:
- Technische Baupläne erkennen
- Wortanalogien bilden
- Matrizen vervollständigen
Merkfähigkeit
Hier kommt dein Gedächtnis ins Spiel. Du liest einen kurzen Text oder siehst dir Infos an und musst sie dir gut einprägen, um danach die Fragen korrekt zu beantworten. Genau das ist auch im Job bei der Bahn superwichtig – schließlich musst du dir Abläufe, Signale oder Hinweise merken können, um sicher und zuverlässig zu arbeiten.
Typische Aufgaben:
- Symbole merken
Einstellungstest Bahn üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)
Vor dem IAS-Test willst du erstmal den Bahn-Onlinetest sicher meistern? Dann lohnt es sich, früh ein Gefühl für die Anforderungen zu bekommen. Denn Schnelligkeit und sicheres Reagieren spielen hier eine wichtige Rolle.
Wer sich vorher mit typischen Aufgaben beschäftigt, ist klar im Vorteil. An enge Zeitvorgaben gewöhnst du dich am besten, indem du beim Üben realistische Zeitlimits setzt. Viele Aufgaben ähneln sich – und genau hier kannst du punkten, wenn du Lösungswege und clevere Strategien schon draufhast.
Ein echter Gamechanger ist außerdem deine Tagesform. Geh ausgeschlafen und konzentriert in den Test. Machst du den Online-Test von zu Hause, sorge für eine ruhige Umgebung ohne Ablenkung. So kannst du dich voll auf die Aufgaben konzentrieren und deine beste Leistung abrufen.
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