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Einstellungstest Polizei:
Ablauf, Aufgaben, Vorbereitung

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Bundespolizei – mittlerer Dienst

Ich bewarb mich für den mittleren Dienst bei der Bundespolizei. Dazu musste ich erstmal online ein Formular ausfüllen und dann die darin aufgeführten Zeugnisse und Unterlagen per Post nachreichen, woraufhin ich eine Nachricht bekam, dass meine Unterlagen angekommen seien und geprüft würden. Es hieß also erstmal warten, bis ich endlich die Einladung zum ersten Teil des Auswahlverfahrens bekam.

1. Teil: Diktat

Die erste Prüfung bei der Bundespolizei ist das Diktat. Erfreulicherweise konnte ich in der Nähe des Testorts übernachten, sodass ich morgens pünktlich da war. Nach einer Begrüßung ging es dann gleich los. Da ich nie große Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung hatte, bereitete mir das Diktat keine größeren Probleme. Ein- oder zweimal war ich mir nicht sicher, ob Wörter getrennt oder zusammen geschrieben werden, und es kamen ein paar fiese Fremdwörter vor. Insgesamt bestand das Diktat aus ungefähr 180 Wörtern.

2. Teil: Sportprüfung

Danach durften diejenigen, die das Diktat bestanden hatten, sich umziehen und zur Sportprüfung gehen, und ich gehörte zum Glück dazu. Die Sportprüfung der Bundespolizei bestand aus drei Teilen, die ich im Voraus trainiert hatte. Ich merkte während des Tests, dass das wirklich gut gewesen war. Der Koordinationstest am Anfang machte mir relativ viel Spaß. Hier muss man innerhalb einer sehr kurzen Zeit einen Purzelbaum machen und dann mehrmals um einen Medizinball laufen und über Trainingshilfen springen und darunter durchkriechen. Es ist ziemlich verwirrend und man muss schnell auf den Boden gehen und wieder aufstehen können. Ich kam damit jedoch gut zurecht. Allerdings war ich so motiviert, dass ich mir meine Hände und Beine verbrannte, als ich unter der Trainingshilfe durchkroch, was dann später etwas wehtat.

Danach folgte der Pendellauf, also 4 mal 10 Meter sprinten. Auch damit hatte ich keine größeren Probleme, weil ich vorher Sprints sehr viel trainiert hatte. Den Cooper-Test, der am Ende kam, fand ich am anstrengendsten und hier machte ich mir am meisten Sorgen, es vielleicht nicht schaffen zu können. Ausdauerlauf ist noch nie meine Stärke gewesen. Ich spürte auch schon deutlich meine Erschöpfung, meine Beine waren müde und meine Konzentration ließ nach. Trotzdem ist es natürlich wichtig aufzupassen, um seine Kraft für die 12 Minuten richtig einteilen zu können. Ich schaffte es, aber es war relativ knapp. Zum Glück glich das gute Ergebnis im Koordinationslauf das aus. Somit war dann der erst Teil des Auswahlverfahrens der Bundespolizei geschafft.

3. Teil: Vorstellungsgespräch

Bis zum nächsten Teil, dem Vorstellungsgespräch, dauerte es ein paar Wochen. Es war schon langsam Frühling und sehr gutes Wetter, aber ich war trotzdem sehr nervös. Ich konnte am Abend vorher kaum schlafen, aber vor dem Gespräch war meine Müdigkeit dann durch die Aufregung wie weggeblasen. Das Gespräch lief nicht so gut, jedenfalls kam es mir so vor. Ich wurde mit Fragen bombardiert und hatte kaum Zeit zum Nachdenken. Fragen nach meiner persönlichen Motivation und meinem bisherigen Werdegang wechselten sich ab mit Fragen über aktuelle politische Ereignisse. Auf Fragen zu Einsatzgebiet und Aufbau der Bundespolizei folgten sofort welche zu meinen Stärken und Schwächen. Außerdem musste ich in einem Art Rollenspiel sagen, wie ich mich in verschiedenen Situationen verhalten würde.

Danach fühlte sich mein Kopf wie leergefegt an, es war wirklich wie eine Prüfung, in der ich alles gegeben hatte. Ich konnte mich auch kaum noch daran erinnern, was ich gesagt hatte, und hatte ein sehr schlechtes Gefühl. Umso erfreuter war ich, als mir dann mein Ergebnis mitgeteilt wurde – die Prüfungskommission befand mein Auftreten für gut. Offenbar hatten sie mich mit Absicht so gestresst, es war also ein Teil der Prüfung gewesen. Und offenbar waren sie mit meinem Stressmanagement zufrieden.

Insgesamt hatte ich also das ganze Auswahlverfahren bestanden, wenn auch nicht mit überragendem Ergebnis. Deshalb war erst nicht klar, ob ich eine Zusage für die Bundespolizei bekommen würde. Nach einer bangen Wartezeit von einigen Wochen dann endlich die Nachricht: Mein Ranglistenplatz ist gut genug, ich werde genommen! So konnte ich einige Zeit später zur Arztuntersuchung gehen.

4. Teil: Polizeiärztliche Untersuchung

Der letzte Teil des Auswahlverfahrens für die Bundespolizei, die polizeiärztliche Untersuchung, begann wieder früh morgens. Es gab eine ganze Reihe verschiedener Untersuchungen in verschiedenen Räumen. Wir mussten Formulare mit Fragen zu unseren Vorerkrankungen und ob man Medikamente nimmt und Ähnlichem ausfüllen, Urin abgeben und einen Hörtest machen. Später dann auch einen Sehtest, wobei anders als bei einem normalen Sehtest auch das Sehen bei Dämmerung und andere Sachen getestet wurden. Außerdem ein Lungentest und ein Ausdauertest auf dem Fahrradergometer.

Zwischendurch warteten wir immer wieder im Wartezimmer und unterhielten uns. Einmal durften wir aber auch schon Uniformen anprobieren gehen, das war eine sehr unterhaltsame Abwechslung. Ich glaube, wir alle hätten die Uniformen am liebsten anbehalten. Als letztes stand noch das Gespräch mit dem Arzt auf dem Plan. Er war recht freundlich, befragte mich zu Allergien und Krankheiten in meiner Familie, untersuchte meinen Körper und stellte mir schließlich den begehrten Bescheid aus: polizeidiensttauglich.

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Polizei Bayern – 3.QE/Studium

Schon seit ich ein Kind war, faszinierte mich die Polizei. Und je älter ich wurde, desto konkreter wurde dieser Berufswunsch. Der abwechslungsreiche Arbeitsalltag, die Möglichkeit, etwas für die Gesellschaft zu machen, der viele Sport – das alles sprach für mich eindeutig für ein Studium bei der Polizei. So bewarb ich mich dann also schon vor dem Abitur bei der bayerischen Polizei, um danach mit dem Studium in der 3. Qualifikationsebene anfangen zu können.

Auswahlverfahren beim LPA

Das Auswahlverfahren in der 3. Qualifikationsebene besteht in Bayern aus zwei Teilen. Vor dem eigentlichen Einstellungstest der bayerischen Polizei muss man zunächst einen Test beim Landespersonalausschuss (LPA) bestehen. Dazu muss man sich auch rechtzeitig anmelden und kann sich einen Prüfungsort aussuchen, was sehr praktisch ist.

Der Test dauerte vier Stunden. Man muss Texte schreiben und analysieren können und Wissensaufgaben beantworten. Man sollte sich auf jeden Fall inhaltlich vorbereiten, also vor allem sein Allgemeinwissen vertiefen und sich über aktuelle politische und kulturelle Ereignisse informieren. Wichtig ist es auch, den Staat und seine Organe zu kennen, also Bayern, Deutschland und die EU. Insgesamt war es aber gut machbar, fand ich, vor allem der Teil über die deutsche Sprache. Mein größtes Problem war, mich vier Stunden lang zu konzentrieren.

Der Test fand Anfang Oktober statt und danach musste ich bis kurz vor Weihnachten warten, bis ich das Ergebnis bekam: ich hatte mit einer sehr guten Note bestanden und durfte zum Einstellungstest der Polizei kommen!

Einstellungstest der bayerischen Polizei: Gruppendiskussion

Der Einstellungstest fand in Nürnberg statt, ich hatte also eine etwas längere Fahrt. Nach einer Begrüßung und ein paar Erklärungen ging es dann gleich mit der Gruppendiskussion los. Wir wurden dazu aufgeteilt, in meiner Gruppe waren wir zu siebt. Die Gruppendiskussion fiel mir sehr schwer. Zwar hätte ich schon Ideen gehabt, was ich sagen könnte, aber ich war noch nie besonders gut darin, vor fremden Menschen meine Meinung zu sagen und die Prüfungssituation machte mich zusätzlich nervös. Danach ärgerte ich mich über mich selbst und war ziemlich pessimistisch eingestellt.

Bewerbungsgespräch

Bis zum Bewerbungsgespräch musste ich dann ein bisschen warten. Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht war. Einerseits konnte ich mich so ein bisschen erholen, andererseits wurde ich eigentlich immer nervöser. Zum Glück waren die Prüfer im Gespräch ziemlich freundlich. Trotzdem verhaspelte ich mich mehrmals und hatte einmal ein totales Blackout und wusste gar nicht mehr, was ich jetzt sagen soll. Einen kurzen Moment lang bekam ich wirklich Panik und dachte „jetzt ist es vorbei“. Aber dann bat ich um einen Augenblick zum Nachdenken und trank einen Schluck Wasser und atmete einmal tief durch und dann ging es zum Glück viel besser. Den Rest des Gesprächs konnte ich sicherer antworten, trotzdem war ich wirklich sehr froh, als es endlich vorbei war – und fast schon überrascht, als man mir mitteilte, dass ich bestanden hatte und nach der Mittagspause zum Sporttest dürfe.

Sporttest der Polizei Bayern

Der Sporttest am Nachmittag lief dagegen wirklich gut. Ich bin sowieso sehr sportlich und hatte mich zusätzlich gezielt auf die Prüfung vorbereitet, indem ich Krafttraining gemacht hatte und viel Laufen gegangen war. Bankdrücken und Springen machten mir wirklich Spaß. Beim Springen muss man über eine kleine Bank mit beiden Beinen hin und her springen. Der Pendellauf war nicht so meins, weil ich einfach nicht so schnell lossprinten kann, aber dafür hatte ich beim abschließenden Cooper-Test das beste Ergebnis in meiner Gruppe. Dabei muss man in 12 Minuten möglichst weit laufen. Danach war ich sehr viel besser drauf. Schade nur, dass die Sportnote nicht in die Ranglistennote einfließt.

Polizeiärztliche Untersuchung

Als letzte Station des Auswahlverfahrens wartete dann noch die Untersuchung durch den Polizeiarzt auf uns. Dazu mussten wir verschiedene Untersuchungen durchlaufen: einen Seh- und einen Hörtest, den BMI ausrechnen lassen, auf einem Fahrradergometer fahren, Urin und Blut abgeben… Ich hatte vom Augenarzt Unterlagen bezüglich meiner Sehschwäche mitgebracht, so verlief auch hier alles problemlos. Auch das Tattoo an meiner Schulter, das ich bei der Bewerbung angegeben hatte, wurde zwar begutachtet, stellte jedoch kein Problem dar. Der Arzt unterhielt sich dann mit mir, fragte mich, ob ich irgendwelche Krankheiten habe oder Medikamente nehme, und untersuchte meine Gelenke und meinen Körper. Er machte mir sogar ein Kompliment zu meiner guten körperlichen Verfassung und befand mich für polizeidiensttauglich.

So hatte ich also das Auswahlverfahren für die bayerische Polizei bestanden. Zunächst war aber nicht klar, ob ich eingestellt werde. Das entscheidet sich ja anhand des Ranglistenplatzes, und die Gruppendiskussion hatte meine Gesamtnote ziemlich runtergezogen. Ich musste also noch eine Weile warten und machte mir schon gar keine Hoffnungen mehr, als ich dann endlich doch noch eine Zusage bekam: ab März konnte ich mein Studium bei der bayerischen Polizei beginnen.

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Polizei NRW – gehobener Dienst

Der erste Schritt auf meinem Weg zur Polizei Nordrhein-Westfalen stellte natürlich die Bewerbung dar. Beziehungsweise eigentlich nicht: davor hatte ich mich immerhin schon lange und ausführlich mit den verschiedenen Polizeien in Deutschland beschäftigt und mir darüber Gedanken gemacht, ob Polizist der richtige Beruf für mich ist. Aber während meines Fachabis war ich dann endgültig davon überzeugt, dass ich zur Polizei gehen wollte, und da dauerte es dann auch nicht mehr lange, bis ich mich bewarb. Dazu musste ich das Sportabzeichen und das Schwimmabzeichen machen. Daran muss man auf jeden Fall denken, wenn man sich in Nordrhein-Westfalen bewerben will, immerhin braucht man ja auch ein bisschen Zeit, um dafür zu trainieren.

PC-Test

Schließlich bekam ich dann eine Benachrichtigung, dass meine Unterlagen geprüft worden seien und man mich zur ersten Prüfung des Auswahlverfahrens einlädt: dem PC-Test in Münster. Der Test dauerte ungefähr zwei Stunden, was erst einmal nicht so lange klingt. Aber tatsächlich war er ziemlich anstrengend. Es werden unterschiedliche Bereiche getestet, wie Sprachverständnis, logisches Denken, Mathematik… Die Aufgaben enthielten ungewohnte Zeichen und Figuren, weshalb ich froh war, mich darauf vorbereitet zu haben. Anstrengend war auch der Teil, in dem man sich Informationen merken muss. Mit der Rechtschreibung und Zeichensetzung kam ich gut zurecht.

Formalgespräch

Danach kamen die sogenannten Formalgespräche. Das waren relativ kurze Gespräche, in denen nur überprüft wurde, ob die Bewerbungsunterlagen komplett und korrekt sind. Wer gerade kein Gespräch hatte, konnte ein bisschen Pause machen. Danach erfuhren wir die Ergebnisse vom ersten PC-Test, und die ersten Bewerber mussten schon nachhause fahren. Ich durfte zum Glück weiter.

2. PC-Test

Der zweite Test fand wieder am Computer statt, war aber ganz anders: hier ging es nicht um Wissen oder so, sondern man musste nur sehr schnell reagieren und konzentriert verschiedene Aufgaben lösen. Dabei werden Gedankenschnelligkeit und auch der Orientierungssinn geprüft. Es war wirklich sehr anstrengend, da meine Aufmerksamkeit, auf die es natürlich besonders ankommt, bald nachließ. Aber zum Glück bestand ich ihn trotzdem. So konnte ich glücklich nach diesem ersten Teil des Auswahlverfahrens nachhause fahren. Besonders stolz war ich auf meine Testergebnisse aber nicht. Eher einfach nur froh, es hinter mir zu haben.

Assessment-Center: Rollenspiele und Kurzvortrag

Einige Zeit später erhielt ich dann die Einladung zum Assessment-Center in Düsseldorf, dem zweiten Teil des Auswahlverfahrens. Das Assessment-Center bestand aus einer ganzen Reihe kürzerer Aufgaben. Als erstes ein Rollenspiel: ich sollte den Vorgesetzten einer Polizistin spielen und musste sie zurechtweisen, sie widersprach jedoch. Innerhalb von 5 Minuten sollte ich die Situation klären. Ich finde, es war nicht so schwer, man darf sich halt nicht davon einschüchtern lassen, dass sie ja eine Prüferin ist und auch ein Stück älter und viel erfahrener als du selbst.

Danach hatte ich 15 Minuten Zeit, um meinen Kurzvortrag vorzubereiten und dann 5 Minuten, um den Vortrag zu halten. Den Prüfern schien mein Vortrag zu gefallen, deshalb entspannte ich mich etwas zu sehr und überzog prompt die Zeit, verspielte den positiven Eindruck also gleich wieder. Umso mehr Mühe gab ich mir im nächsten Rollenspiel, einer Postkorbübung: ich musste eine ganze Menge Emails bearbeiten und Telefonanrufe beantworten. Dann sollte ich auf Grundlage der Informationen Einsätze koordinieren und mir überlegen, welche der anfallenden Aufgaben am dringendsten ist, und musste meine Vorgehensweise vor den Prüfern begründen.

Assessment-Center: Interview

Danach hatten wir erstmal Mittagspause. Es tat wirklich gut, etwas essen und ein bisschen entspannen zu können. Wir tauschten uns über unsere Themen bei den Kurzvorträgen und die anderen Aufgaben des Auswahlverfahrens aus. Die meisten Bewerber waren sehr nervös wegen den Interviews am Nachmittag, aber ich war relativ zuversichtlich. Ich hatte das Gefühl, mich gut vorbereitet zu haben und die bisherigen Aufgaben waren ja auch gut verlaufen.

Das Interview war dann auch tatsächlich recht entspannt. Die Prüfer waren nicht zu streng und so konnte ich den Fokus auf die Themengebiete lenken, die mir besonders wichtig waren. Vor allem die Fragen über meinen bisherigen Werdegang und meine Entscheidung, zur Polizei zu gehen, fielen mir leicht. Schließlich hatte ich mich bewusst dafür entschieden und mir auch schon viele Gedanken darüber gemacht. Sie stellten mir auch einige Fragen zum Aufbau der Polizei oder zu ihren Aufgaben und zu Nordrhein-Westfalen. Von anderen Bewerbern hörte ich, dass sie damit Probleme hatten, aber das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich meine, wenn du dich für die Polizei in Nordrhein-Westfalen bewirbst, ist doch wohl klar, dass du dich auch mit ihr beschäftigst, oder? Letzten Endes bestand ich alle Teile des Assessment-Centers gut (mit einem kleine Abzug, weil ich ja die Zeit überzogen hatte).

Polizeiärztliche Untersuchung

So konnte ich dann ein paar Wochen später wieder nach Münster fahren: hier fand die Untersuchung durch den nordrhein-westfälischen Polizeiarzt statt. Auch sie bestand ich ohne besondere Vorkommnisse. Es werden eben alle möglichen Körperteile wie Augen, Ohren und Lunge überprüft, außerdem der Urin getestet und ein Belastungs-EKG gemacht. Nachdem ich ein Formular ausgefüllt hatte, sprach ich mit dem Arzt, der mich noch einmal zu Vorerkrankungen, Krankheiten in meiner Familie, Allergien, Medikamenten etc. befragte und meinen Körper, zum Beispiel meine Wirbelsäule, untersuchte. Dann befand er mich für polizeidiensttauglich, was mich nicht wirklich überraschte, immerhin habe ich keine Krankheiten oder Allergien, aber natürlich freute es mich trotzdem.

Zusage

Kurz danach bekam ich wieder eine Benachrichtigung: meine Unterlagen und Prüfungsergebnisse seien jetzt vollständig geprüft worden. Aufgrund meiner insgesamt sehr guten Ergebnisse könne ich im Herbst mit dem Studium im gehobenen Dienst der nordrhein-westfälischen Polizei beginnen. Damit endete also das aufregende und anstrengende Auswahlverfahren – und beginnt hoffentlich eine noch viel aufregendere Zeit als Polizist.

Einstellungstest Polizei

Welche Aufgaben kommen im Polizei-Einstellungstest vor?


Der Einstellungstest der Polizei deckt verschiedene Themen ab: zum Beispiel Allgemeinbildung, polizeibezogenes Wissen, Erinnerungsvermögen, Konzentrationsfähigkeit, Mathematik, Logik und visuelles Denken. Besonders wichtig sind Rechtschreibung, Grammatik und Sprachverständnis – hier verzeichnen die Polizeibehörden Jahr für Jahr die höchsten Durchfallquoten bei ihren Bewerbern. Je nachdem, für welche Laufbahn und an welchem Standort du dich bewirbst, können sich die Anforderungen im Einstellungstest mehr oder weniger stark unterscheiden. Zum Großteil werden die Tests computergestützt am PC absolviert. Viele Aufgaben sind im Multiple-Choice-Schema aufgebaut, mit vorgegebenen Lösungsvorschlägen, andere musst du frei beantworten. Lies dir jede Fragestellung genau durch, halte dich an die vorgegebenen Bearbeitungshinweise und versuche, dich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Allgemeinwissen

Wissen


Das Allgemeinwissen umfasst zum Beispiel Wirtschaft, Recht, Politik und Zeitgeschichte sowie Geografie und Kultur. Bei fachbezogenen Fragen zur Polizei punktest du, wenn du dich gut mit der gewählten Laufbahn und deinem Wunsch-Arbeitgeber auseinandergesetzt hast. Halte dich während der Bewerbungsphase auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen.

Einige typische Themen:

  • Staatsbürgerkunde
  • Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Kultur und Geschichte
  • Geografie
  • Strukturen und Aufgaben der Polizei
Logik

Logik


Hier ist analytischer Scharfsinn gefragt, denn die Fähigkeit zu kombinieren ist im Polizeiberuf extrem wichtig. Auswendig lernen lassen sich die Lösungen natürlich nicht, aber wenn du einmal verstanden hast, wie ein Aufgabentyp funktioniert, verlieren ähnliche Aufgaben schnell ihren Schrecken.

Einige typische Themen:

  • Zahlenreihen fortsetzen
  • Wortpaare (Analogien)
  • Oberbegriffe
  • Flussdiagramme
  • Texte und Schaubilder verstehen
Konzentration und Reaktion

Konzentration und Merkfähigkeit


Konzentrationstests sind inhaltlich oft wenig anspruchsvoll, aber durch die knappe Zeit ist Stress vorprogrammiert. Ebenso spielt das Erinnerungsvermögen im Polizeiberuf eine große Rolle. Wenn du auch unter Druck den Überblick behältst und präzise arbeitest, hast du im Einstellungstest beste Chancen.

Einige typische Themen:

  • Such- und Zählaufgaben (z. B. b/d/p-Strich-Test)
  • Postkorbübung
  • Steckbriefe und Personendaten merken
  • Bilder, Zahlen und Texte einprägen

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