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Einstellungstest Feuerwehr:
Ablauf, Aufgaben, Vorbereitung

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Feuerwehr Berlin

Ich habe Chemie studiert, wusste aber nicht genau, was ich eigentlich damit machen soll. Nach längerem Überlegen habe ich mich dann für den gehobenen Dienst der Berliner Feuerwehr beworben. Dafür wird ein abgeschlossener Bachelor vorausgesetzt. Bewerben konnte man sich nur über das Online-Bewerbungsportal, das ich übersichtlich und komfortabel fand. Zwei Wochen nach dem Bewerbungsschluss bekam ich dann die Einladung zum Onlinetest.

Onlinetest

Der Onlinetest bestand aus sieben Modulen, für die ich ungefähr zehn Tage Zeit hatte. Zwischen den Modulen konnte man den Test unterbrechen, so lange man wollte, jedes Modul konnte man jedoch nur einmal öffnen.

Persönliche Fragen und Logik

Zwei Module enthielten persönliche Fragen zum beruflichen Verhalten und zum beruflichen Interesse. Es wurden verschiedene Aussagen vorgeschlagen und man musste jeweils Punkte vergeben, je nachdem, wie stark man sich mit ihnen identifizierte.

In zwei Modulen musste ich logische Schlüsse ziehen, einmal auf Grundlage von Zahlen und einmal auf Grundlage von verbalen Informationen. Es waren so viele Aufgaben, dass es unmöglich war, alle in der Zeit zu schaffen, aber das war mit Absicht so konzipiert.

Ein  Block überprüfte das logische Denken. Hier musste man bestimmte Regeln erkennen, nach denen sich Rauten, die mit Ziffern und Buchstaben gefüllt sind, in zwei Kategorien teilen lassen.

Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit

Ein weiteres Modul testete die Reaktionsfähigkeit: Zwei einfache geometrische Symbole waren auf dem Bildschirm zu sehen, die sich immer wieder veränderten. Sobald zwei gleiche zu sehen waren, musste man schnell klicken.

Im letzten Modul musste man gleichzeitig drei Aufgaben lösen, Multitasking war also gefragt. Erstens bekam man einfache Gleichungen und musste markieren, ob sie richtig oder falsch sind. Zweitens musste man erkennen, ob in einer Reihe von Ziffern eine Ziffer doppelt vorkommt. Und drittens aus mehreren Symbolen bestimmen, in welche Richtung ein Dreieck zeigt. Bei den letzten zwei Modulen bekam man immer sofort ein Feedback, ob eine Aufgabe richtig oder falsch war.

Einstellungstest vor Ort

Knapp zwei Wochen nach Ende meiner Frist des Onlinetests bekam ich eine Einladung zum Einstellungstest vor Ort. Ein Einstellungstest dauert einen Tag und man konnte sich unter mehreren Terminen einen aussuchen. Der Tag begann dann sehr früh – um 6:45 Uhr schon. Nachdem unsere Einladungen überprüft worden waren und wir Besucherausweise erhalten hatten, führte uns ein Mitarbeiter in einen Computerraum. Dort stand gleich wieder ein Computertest an, der fast genauso war wie der Onlinetest, den wir schon zuhause absolviert hatten. Allerdings waren die ersten zwei Module mit den persönlichen Fragen nicht dabei, weshalb er nicht so lange dauerte.

Sporttest

Nachdem der Computertest rum war, wurden wir dann in ein anderes Gebäude in einen Sportbereich geführt, wo wir uns umziehen konnten: Als nächstes stand der Sporttest auf dem Programm. Er bestand aus drei Aufgaben.

Kraft, Balance, Ausdauer

Ich machte zunächst die Kraftübungen; Latziehen und Brustpresse. Beim Lat-Zug musste man 40 kg ziehen, bei der Brustpresse 30 kg drücken. Das Minimum waren jeweils zwanzig Wiederholungen.

Dann gab es eine Balanceübung auf dem Schwebebalken. In der Mitte des Schwebebalkens liegt ein Medizinball. Am Ende liegt ein 10 kg schwerer Sack, den man mit einer Hand aufheben und beim Zurückbalancieren mitnehmen muss. Dann muss man sich wieder umdrehen und den Sack zurück an die Ausgangsposition legen. Insgesamt hat man 90 Sekunden Zeit und darf natürlich nicht den Ball hinunterstoßen.

Und als letztes dann noch der 3.000-m-Lauf, für den wir höchstens 15,5 Minuten Zeit hatten. Insgesamt war es alles etwas anstrengend und mehrere Teilnehmer schieden bei den verschiedenen Aufgaben aus. Ohne gründliches Training im Vorhinein hätte ich es vermutlich auch nicht geschafft, aber so war es dann zum Glück kein größeres Problem mehr.

Interview

Der dritte Teil des Auswahlverfahrens war das strukturierte Interview. Ich musste mich erst selbst vorstellen, wozu ich fünf Minuten Zeit hatte, und dann noch weitere Fragen zu meinem Lebenslauf beantworten. Auch warum ich zur Feuerwehr will und welche Stärken ich mitbringe und ähnliches wollten die Prüfer wissen. Außerdem erzählten sie mir eine Beispielssituation und ich musste erläutern, wie ich damit umgehen würde. Auch ein paar Fragen zur Feuerwehr im allgemeinen wurden mir gestellt. Manchmal wusste ich nicht, was ich sagen sollte, und fühlte mich ein bisschen unsicher. Aber offensichtlich reichte es, denn ich bestand auch diesen Teil.

Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung

Auch wenn der Name kompliziert klingt: Die Untersuchung durch den Arzt verlief relativ einfach. Wenn man keine Vorerkrankungen hat und fit ist, ist relativ wenig zu befürchten, glaube ich. Jedenfalls lief bei mir alles glatt. Augen- und Hörtest, Belastungs-EKG und Lungenfunktionstest, Blut- und Urinprobe und was sonst noch so drankam war alles kein Problem. So konnte ich mich dann auf den Ausbildungsbeginn im Herbst freuen.

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Feuerwehr Hamburg

An der Feuerwehr faszinierten mich die anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit und das Wissen, etwas Sinnvolles zu tun und anderen helfen zu können. Deshalb beschloss ich irgendwann, mich für eine Ausbildung bei der Hamburger Feuerwehr zu bewerben. Ich hatte zunächst nach der Schule eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker gemacht. Da ich dort aber nicht weiter arbeiten wollte, kam mir die Ausbildung zum Brandmeister sehr gelegen.

Die Bewerbung musste man per Post oder Email abschicken und ich musste dafür erstmal das Schwimmabzeichen Silber machen, da es eine Voraussetzung für die Bewerbung ist. Aber das war auch nicht weiter schlimm, musste ich doch für die Sportprüfung sowieso noch trainieren.

Schriftliche Prüfung

Allgemeinwissen, Deutsch, Mathe

Die erste Prüfung im Auswahlverfahren war der schriftliche Einstellungstest. Los ging's mit Fragen zum Allgemeinwissen, außerdem kam Rechtschreibung dran. Wir mussten zwei Diktate schreiben, bei denen auch die Satzzeichen wichtig waren. Dann kam der Matheteil, den ich nicht so schwierig fand, aber darauf hatte ich mich auch besonders gut vorbereitet. Er umfasste ungefähr den Schulstoff der 7. bis 10. Klasse. Man darf keinen Taschenrechner benutzen und muss deshalb schnell im Kopf oder schriftlich rechnen können. Das Blatt mit den Nebenrechnungen mussten wir am Ende mit abgeben.

Naturwissenschaften, Technik und Visuelles Denken

Außerdem gab es Fragen zu naturwissenschaftlichen Themen, vor allem Physik und Technik und ein bisschen Chemie. Man braucht ein gewisses Verständnis von Physik. Eine Aufgabe bestand bei mir zum Beispiel darin, dass ich sagen musste, in welche Richtung sich ein Zahnrad dreht, wenn sich ein anderes in eine bestimmte Richtung dreht.

Logik und Konzentration

Der letzte Teil der Prüfung bestand aus Logikaufgaben und Konzentrationsaufgaben. Wir mussten zum Beispiel Zahlenreihen weiterführen und Beziehungen zwischen Wörtern erkennen. Diese Aufgaben fand ich am anstrengendsten.

Es heißt ja, dass schon beim schriftlichen Test der Feuerwehr zwei Drittel der Bewerber durchfallen, und ungefähr so war es bei uns auch. Nachdem der Test zu Ende war, wurde er ausgewertet und dann bekamen wir alle unsere Ergebnisse. Und da war dann für einige Schluss.

Höhentest

Danach stand für uns der Höhentest an, bei dem wir nacheinander auf eine 20 Meter hohe Drehleiter klettern mussten. Ich habe keine Höhenangst, aber es war schon ein seltsames Gefühl. Ein bisschen unheimlich, aber auch sehr schön. Und da wir gesichert wurden, konnte auch nichts passieren. Niemand von uns hatte ein Problem mit dem Höhentest, und so konnten wir alle zur Sportprüfung.

Sporttest

Der Sporttest bestand aus acht Aufgaben und ich war wirklich froh, mich gut darauf vorbereitet zu haben. Immer wieder flogen Bewerber zwischendrin raus.

3.000-Meter-Lauf, Liegesütze, Wechselsprünge

Den Anfang machte der 3.000-Meter-Lauf. Wir hatten dafür 15 Minuten Zeit. Ein Sportausbilder der Feuerwehr rannte ganz vorne mit. Man darf sich nicht zu weit zurückfallen lassen, denn wenn man von dem Sportausbilder überholt wird, scheidet man automatisch aus. Da aber für die Prüfung insgesamt eine gute Kondition notwendig ist, sollten 3.000 m eigentlich kein Problem sein. Vor allem, da es ja die erste Aufgabe war.

Als nächstes standen die Liegestütze an. Zu schaffen sind mindestens 12, und man muss sich an ein mitlaufendes Metronom anpassen, also immer zwei Sekunden runter und zwei Sekunden hoch. Die nächste Station lautete Wechselsprünge: Hier ging es darum, möglichst schnell seitlich über eine Schnur zu springen. Vor allem nach dem Lauf am Anfang war das ziemlich anstrengend. Wenn man die Schnur berührte, wurde der Versuch nicht gezählt. Ein Bewerber blieb mit seiner Hose an der Schnur hängen, sodass sie runterfiel. Er schied dann sofort aus.

Beugehang, Medizinballwurf, CKCU-Test

Beim Beugehang im Anschluss musste man im Kammgriff an einer Stange hängen, so wie wenn man Klimmzüge macht. Das Kinn musste sich über der Stange befinden und so mussten wir uns 45 Sekunden halten. Darauf folgte der Medizinballwurf mit einem 4 kg schweren Medizinball. Die Wurftechnik – seitlich stehen, Knie beugen und Oberkörper drehen, beidhändig werfen – war vorgegeben und etwas ungewohnt. Man bekommt aber pro Seite einen Übungswurf und zwei gewertete Würfe, kann es also erstmal ausprobieren. Danach dann der CKCU-Test: Man stützt sich auf beide Arme wie bei Liegestützen und muss dann immer abwechselnd mit einer Hand über die andere Hand nach außen greifen. In 15 Sekunden mussten wir 23 gültige Übergriffe schaffen.

Kasten-Bumerang-Test, Personenrettung

Langsam spürte ich aber schon ziemlich deutlich meine Erschöpfung und das wurde beim darauffolgenden Kasten-Bumerang-Test nicht besser. Hier muss man abwechselnd schnell laufen, springen und unter Kastenteilen hindurchkriechen, braucht also den ganzen Körper. Das ist dann nach all den anderen Übungen ziemlich anstrengend. Da man immer richtig herum laufen muss, ist es außerdem wichtig, sich zu konzentrieren, was mir zunehmend schwer fiel. Aber ich schaffte es mit einiger Anstrengung trotzdem, die 19 Sekunden einzuhalten, die zur Verfügung stehen.

Und so war dann nur noch die letzte Station zu bewältigen: die Personenrettung. Ein 75 kg schwerer Dummy ist an einem Schulterriemen innerhalb von einer Minute 66 Meter weit zu ziehen. Sieht man anderen dabei zu, sieht es einfach aus, aber diese Aufgabe ist auf keinen Fall zu unterschätzen: 75 kg sind ziemlich viel und außerdem darf der Dummy auch nicht zwischendrin zu weit abgelegt und zu hoch gezogen werden. Genauso wenig, wie er schräg gezogen oder gegen die Hütchen am Ende der Bahn gestoßen werden darf.

Auch beim Sporttest fielen wieder mehrere Bewerber durch – die einzelnen Aufgaben sind anspruchsvoll und weil es so viele sind, ist es noch mal viel anstrengender. Ohne Vorbereitung hätte ich ihn auch nicht bestanden, so gehörte ich jedoch zu den Glücklichen, die zum Vorstellungsgespräch und zum handwerklich-technischen Test kommen durften.

Interview

Zum Vorstellungsgespräch zog ich mich ordentlich an, das heißt Hemd, dunkle Jeans und unauffällige Schuhe. Die Hamburger Feuerwehr schreibt extra, dass ordentliches Auftreten, wenn auch kein Anzug, erwartet wird. Das Interview war wie ein normales Vorstellungsgespräch, wie ich es schon kannte. Besonders ging es um die Frage, was ich mir davon erhoffe, nicht in meinem Ausbildungsberuf weiterzuarbeiten, sondern zur Feuerwehr zu wechseln, und welche Fähigkeiten und Stärken ich dafür mitbringe. Außerdem wurde ich in diesem Zusammenhang alles Mögliche zur Feuerwehr gefragt.

Handwerklich-technischer Test

Auch der handwerklich-technische Test wurde hier durchgeführt, er war aber für mich dank meiner Ausbildung leicht zu bewerkstelligen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich mir wegen des Gesprächs zu viele Gedanken gemacht hatte. Meine Prüfer waren nett und es war eine angenehme Atmosphäre.

Einige Zeit später erhielt ich dann auch wirklich die Nachricht, dass ich das Gespräch bestanden hatte. Jetzt steht nur noch die ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung an, aber ich bin guter Dinge, dass ich auch die packen werde.

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Werkfeuerwehr

Während bei vielen Berufsfeuerwehren (wenn auch nicht bei allen) eine abgeschlossene Ausbildung erwartet wird, brauchte man bei der Werkfeuerwehr eines Chemieparks nur den Realschulabschluss. Ich bewarb mich online, man musste nur ein Formular auszufüllen und einige Unterlagen hochladen, das ging einfach und schnell. Dann musste ich einige Zeit warten, bis ich eine Einladung zum Theorietest bekam.

Schriftlicher Theorietest

Mathe, Technik

Der Einstellungstest dauerte ungefähr zwei Stunden, den Schwerpunkt bildeten Technikfragen. Beispielsweise gab es einen Teil mit Matheaufgaben, die konkret auf praktische Probleme bezogen waren. Auch technische  Zeichnungen mussten wir untersuchen: In welche Richtung bewegt sich zum Beispiel eine Stange, wenn ein bestimmter Hebel gedrückt wird?

Visuelle Logik, Naturwissenschaften

Ein bisschen abstrakter war ein Abschnitt mit Zeichnungen von verschiedenen Konstruktionen. Wir mussten uns das Ganze dreidimensional vorstellen und die Zeichnung auswählen, die die gleiche Konstruktion aus einem anderen Winkel zeigt. Danach erhielten wir Abbildungen zu chemischen oder biologischen Vorgängen und sollten die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Im Anschluss kam eine ganze Reihe von Aufgaben zu unseren Physik-Kenntnissen.

Gut, dass ich mich gezielt auf das Thema Technik und Naturwissenschaften vorbereitet hatte. Mein Schulwissen alleine hätte nicht dafür ausgereicht. Andere Fragen konnte man alleine durch logisches Nachdenken lösen, trotzdem hätte ich mich aus heutiger Sicht besser darauf vorbereiten sollen. Denn teilweise dauerte es ziemlich lange, bis ich eine Aufgabe verstanden hatte. So war dann manchmal die Zeit zu knapp.

Sporttest

Insgesamt reichte meine Leistung im schriftlichen Test, sodass ich später zum Sporttest eingeladen wurde. Ich mache sowieso schon seit meiner Kindheit sehr viel Sport und habe auch gezielt für den Test trainiert, trotzdem fand ich den Test herausfordernd und auf keinen Fall zu unterschätzen. Ziemlich viele Bewerber fielen durch.

Viele Aufgaben testeten unsere allgemeine Fitness: Zum Beispiel Liegestütze, Beugehang, Wechselsprünge und ein seitlicher Wurf mit einem Medizinball. Außerdem mussten wir den CKCU-Test machen. Hier stützt man sich wie im Liegestütz auf Hände und Fußspitzen muss dann abwechselnd seitlich über eine Linie greifen: also mit der linken Hand nach rechts und andersrum.

Außerdem gab es einen Kasten-Bumerang-Test und eine Übung auf einem Schwebebalken: Man muss über den Schwebebalken balancieren, in dessen Mitte ein Ball liegt, den man nicht herunterstoßen darf, und zusätzlich muss man noch mit einer Hand einen Sandsack tragen. Und dann kamen noch zwei Läufe, einmal über 400 Meter und einmal über 3.000 Meter. Danach waren wir dann alle ziemlich platt.

Die drei letzten Disziplinen waren praktische Anforderungen aus dem Feuerwehralltag. So mussten wir mit einem Dummy eine Personenrettung simulieren, eine ausgefahrene Drehleiter hinaufsteigen und mit angelegter Atemmaske durch einen Käfigparcours laufen.

Interview

Wer den Sporttest bis zum Ende durchgestanden hatte, wurde zum krönenden Finale eingeladen, dem Interview. Hier wurde ich alles Mögliche zu meiner Motivation und meinen Stärken gefragt. Warum will ich zur Feuerwehr? Warum nicht zu einer Berufsfeuerwehr, sondern hier? Warum denke ich, dass ich für den Beruf geeignet bin? Und was weiß ich alles über die Aufgaben der Werkfeuerwehr, die Ausbildung und die spätere Arbeit? Auch Allgemeinwissen und wieder technisches Wissen standen zur Debatte. Ich war wirklich sehr nervös und schon während des Gesprächs wusste ich, dass es nicht sehr gut läuft. Obwohl Feuerwehrmann mein Traumberuf ist und ich mich so viel damit beschäftigt hatte, konnte ich einfach nicht überzeugend antworten. Ich merkte auch, wie ich immer hektischer und unsicherer wurde. Das Gespräch dauerte so um die 40 Minuten.  Mir kam es vor wie eine Ewigkeit. Dementsprechend erleichtert war ich, als es endlich vorbei war, aber gleichzeitig auch enttäuscht, dass ich es nicht besser gemacht hatte.

Absage

Tatsächlich bekam ich dann auch eine Absage. Das war zuerst natürlich ein Riesenschock, ich hatte mich auf die Ausbildung gefreut und neben der Schule unheimlich viel trainiert, um gleich nach dem Realschulabschluss einzusteigen. Jetzt hatte ich keinen Plan mehr, was ich nach der Schule machen sollte. Aber mittlerweile sehe ich das wieder anders. Generell hat nicht viel gefehlt im Auswahlverfahren, den schriftlichen Test und den Sporttest habe ich ja bestanden. Und das erste Vorstellungsgespräch meines Berufslebens hat mich wohl einfach überfordert. Jetzt konzentriere ich mich voll auf meinen Schulabschluss und bewerbe mich dann für das nächste Jahr einfach nochmal.

Einstellungstest Feuerwehr: Diese Themen kommen dran

Welche Aufgaben kommen im Feuerwehr-Einstellungstest vor?


Je nachdem, bei welcher Feuerwehr du dich bewirbst, kann der Einstellungstest ganz unterschiedlich ausfallen. Mal kürzer, mal länger, mal digital am PC, mal schriftlich mit Stift und Papier – vieles ist möglich. Einige Themen gehören aber fast immer zum Prüfungsprogramm: zum Beispiel Allgemeinwissen, Mathematik, Rechtschreibung und Grammatik, Sprachverständnis, Logik, visuelles Denken, Konzentrationsvermögen und Merkfähigkeit. Viele Aufgaben sind im Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten: Du erhältst eine Frage mit mehreren Lösungsvorschlägen und sollst den richtigen markieren. Bei anderen Aufgaben wiederum musst du mehr oder weniger lange Antworten selbst formulieren. Generell gilt, dass du dir jede Fragestellung gründlich durchlesen solltest und dich bei der Bearbeitung genau an die angegebenen Hinweise halten solltest. Behalte dabei immer die Zeit im Blick und vor allem: Lass dich nicht aus der Ruhe bringen.

Allgemeinwissen

Wissen


Im Bereich der Allgemeinbildung stehen unter anderem Politik, Gesellschaft und Kultur im Mittelpunkt. Auch ausbildungsbezogene Kenntnisse spielen eine Rolle: Wie gut kennst du dich mit der Feuerwehr aus, hast du dich über die Behörde und den Berufsalltag informiert? Und wie fundiert ist dein technisch-naturwissenschaftliches Know-how?

Einige typische Inhalte:

  • Allgemeinwissen: Politik und Gesellschaft, Geografie, Kultur und Geschichte …
  • Fachbezogenes Wissen: Strukturen und Aufgaben der Feuerwehr
  • Technisches Verständnis: naturwissenschaftliches Wissen, handwerklich-praktische Intelligenz
Logik

Logik


Mit Buchstaben, Zahlen, Mustern, kurzen Texten oder Diagrammen zielen Logikaufgaben auf deinen analytischen Scharfsinn ab. Logisches Denken ist bei der Feuerwehr unentbehrlich – im Einsatz müssen in Sekundenschnelle komplexe Sachlagen überblickt und vernünftige Entscheidungen gefällt werden.

Einige typische Aufgaben:

  • Sprachlogik: Wortanalogien, Oberbegriffe, Schlussfolgerungen
  • Numerische Logik: Zahlenreihen und Matrizen
  • Interpretationsaufgaben: Texte und Schaubilder verstehen
Konzentration und Reaktion

Konzentration und Merkfähigkeit


Unter Zeitdruck schnell und präzise arbeiten können: Diese Fähigkeit ist bei der Feuerwehr sehr gefragt. Um sie zu testen, nutzen die Feuerwehren spezielle Prüfungsaufgaben, die an sich oft nicht besonders anspruchsvoll sind – das enge Zeitfenster lässt jedoch ganz bestimmt keine Langeweile aufkommen.

Einige typische Themen:

  • Konzentrationstests: z. B. geknickte Linien, Zahlensuche nach Rechenregeln 
  • Merkaufgaben: Inhalte einprägen und wiedergeben

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