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MedAT – Medizinertest Österreich:
Aufgaben, Aufbau, Vorbereitung online

Erfahrungsbericht: Medizin-Aufnahmetest in Österreich

Hey! Ich bin Cem, 18 Jahre alt und habe dieses Jahr am MedAT teilgenommen. Ich habe den Test in Wien gemacht, weil ich die Stadt sehr gerne mag und mir schon immer vorstellen konnte, hier zu studieren. Mein MedAT war für Zahnmedizin, aber ich glaube, mein Erfahrungsbericht sollte auch für Leute, die den Humanmedizin MedAT machen wollen, hilfreich sein.

Motivation

Tatsächlich kam mein Wunsch Arzt werden zu wollen, erst recht spät auf. In meinem letzten Schuljahr habe ich gemerkt, dass mich medizinische Themen sehr interessieren. Da ich schon mit 17 meinen Abschluss hatte, habe ich dann erstmal ein Praktikum in einem Krankenhaus in meiner Nähe gemacht, um mir die vielen Berufe im medizinischen Feld mal richtig anzuschauen. Hier habe ich vor allem in der Pflege mitgeholfen oder war bei der Visite dabei. Dabei habe ich dann schnell gemerkt, dass die Arbeit auf Station nicht das Richtige für mich ist und dass ich auf jeden Fall studieren möchte, statt eine Ausbildung zu machen. An einem Tag war eine Mund-Kiefer-Chirurgin auf der Station und ich konnte mich mit ihr unterhalten. So entstand meine Idee, Zahnmedizin zu studieren. Nachdem ich mich im Internet über die Zulassungsvoraussetzungen informiert hatte, meldete ich mich im März online für den MedAT an. Dafür muss man eine Gebühr von 110 Euro zahlen. Der Test selbst fand 2023 dann Anfang Juli statt.

Vorbereitung

Ich habe direkt nach der Anmeldung mit der Vorbereitung gestartet, also etwa vier Monate vor dem Testtag. Ich denke, die genaue Vorbereitungszeit ist für jeden und jede unterschiedlich und sollte nicht zu knapp sein, für mich war es aber ganz gut so.

Auf der offiziellen Website des MedAT gibt es von der Medizinischen Universität Graz kostenlose Vorbereitungsunterlagen. Die hab ich mir erstmal in Ruhe angeschaut und durchgearbeitet. Dann hab ich mich noch genauer zu den vier verschiedenen Aufgabenbereichen informiert und mir einen Lernplan geschrieben, wie ich welche Bereiche am besten lerne. Da die Bereiche im Endergebnis unterschiedlich gewichtet werden, habe ich den Fokus am Anfang zumindest auf die am stärksten gewichteten Bereiche gelegt. Trotzdem habe ich genug Puffer eingeplant, um allen Bereichen genug Zeit widmen zu können.
Die vier Bereiche des Tests sind folgende:
Basiskenntnistest Medizinische Studien (BMS), Manuelle Fertigkeiten (MF), Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten (KFF) und Sozial-emotionale Kompetenz (SEK)

Für den MedAT in Humanmedizin fällt der MF-Teil weg. Stattdessen wird hier Textverständnis (TV) geprüft. Der Rest ist aber im Grunde genau gleich.
Was genau in den unterschiedlichen Bereichen drankommt, erzähle ich euch nun am Beispiel meines Tests.

Prüfungstag

Der MedAT geht tatsächlich fast einen ganzen Tag lang. Reine Bearbeitungszeit sind dabei ungefähr fünf Stunden, dazu kommen noch Pausen und Verzögerungen, besonders im praktischen Teil. Packt also genug Snacks und Getränke ein und Regel Nummer 1: Ruhe bewahren.

Der erste Bereich ist der BMS-Teil. Hier werden im Multiple-Choice-Format verschiedene Schulfächer abgeprüft, die als medizinisch relevant gelten. Die Fragen sind zu Biologie, Chemie, Physik und Mathematik. Der BMS-Teil macht am Ende 40 % des Gesamtergebnisses aus. Damit ist dieser Teil der am höchsten gewichtete und gut zum Punktesammeln. Ich habe für diesen Teil hauptsächlich mit meinen Schulbüchern geübt und auch recht viel Zeit reingesteckt. Das war ganz sinnvoll, da nach einer Weile Pause von diesen Fächern doch vieles verrutscht war. Alles aber kein Beinbruch, mit etwas Fleiß kommt da vermutlich jeder wieder rein.

Der zweite Bereich ist der MF-Teil. Als zahnmedizinische Studierende und auch später im Beruf müssen wir natürlich besonders gut im Handwerklichen sein. Um die manuellen Fähigkeiten zu überprüfen, müsst ihr in diesem Teil Drähte biegen und Formen spiegeln. Bei der Draht-Aufgabe kommt es auf Schnelligkeit und Genauigkeit an. Hier gerät man leicht unter Zeitdruck, weil man verschiedene Muster aus Draht nachbiegen soll. Es lohnt sich absolut, das vorher mehrmals zu üben, um ein Gefühl für den Draht zu bekommen. Danach muss man Formen spiegeln. Hier bekommt ihr verschiedene Formen, die ihr möglichst genau gespiegelt übertragen sollt. Dadurch wird euer visuelles Denkvermögen getestet. Später bei der Behandlung arbeiten wir ja hauptsächlich mit dem Mundspiegel, also ist es wirklich wichtig, sich damit orientieren zu können. Auch diese Aufgabe habe ich zu Hause sehr viel geübt. Online findet ihr dazu manchmal auch ein paar Tipps. Hier ist wirklich Schnelligkeit total wichtig, aber ich wurde tatsächlich auch nicht komplett fertig mit der letzten Form. Der MF-Teil wird mit 20 % gewichtet.

Der dritte Bereich ist der KFF-Teil. Hier erwarten euch vier Aufgabengruppen im Multiple-Choice-Format. Die erste Gruppe ist Figuren zusammensetzen. Danach gibt es die sogenannte Lernphase zur Aufgabengruppe Gedächtnis und Merkfähigkeit. Hier habt ihr meistens Allergiepässe, die ihr euch so gut es geht einprägen sollt und zu einem späteren Zeitpunkt abgeprüft werdet. Die nächste Aufgabengruppe besteht aus Zahlenfolgen. Danach kommt der Teil zu Wortflüssigkeit und dann geht es in die Prüfphase von Gedächtnis und Merkfähigkeit. Dieser Bereich ist mit 30 % der am zweithöchsten gewichtete Bereich, übt den also gut.

Der letzte Bereich ist der SEK-Teil. In drei Aufgabengruppen wird eure soziale und emotionale Kompetenz getestet. Diese Gruppen heißen Emotionen erkennen, Emotionen regulieren und Soziales Entscheiden. Dazu gibt es dann wieder Fragen im Multiple-Choice-Format. Dieser Bereich wird zu 10 % in die Endnote eingerechnet. Ich muss hier sagen, dass ich es echt gut finde, dass so ein Bereich existiert und Sozialkompetenz abgeprüft wird. Ich war selbst lange Angstpatient und nach dem Wechsel zu einem neuen, sehr empathischen Zahnarzt habe ich gar keine Probleme mehr damit. Ich hoffe, dass ich später auch ein kompetenter und freundlicher Behandler werde.

Das waren tatsächlich alle Bereiche. Dazwischen gibt es noch eine einstündige Mittagspause, aber am Ende ist man trotzdem richtig platt.

Anfang August bekam ich dann per Post mein Ergebnis und tatsächlich auch ein Studienplatzangebot. Jetzt studiere ich also im ersten Semester Zahnmedizin in Wien und ich muss wirklich sagen, dass sich das bisher absolut richtig anfühlt!
Mein Tipp an euch: Bereitet euch gut vor, bleibt ruhig und habt ruhig eine gute Portion Selbstvertrauen! Dann kann euch die Nervosität nichts anhaben. Und auch wenn das keiner hören will, nimmt es vielleicht trotzdem etwas Druck raus zu wissen, dass man den MedAT auch wiederholen darf.
Ganz viel Erfolg, ihr schafft das!

Cem, 18 Jahre

Einstellungstest: Was kommt dran?

Welche Aufgaben kommen im MedAT / Medizinertest vor?


Der MedAT besteht aus vier verschiedenen Aufgabenblöcken, den sogenannten Untertests. Je nachdem, ob du Zahnmedizin oder Humanmedizin studieren möchtest, unterscheiden sich die Untertests. Dein naturwissenschaftliches und medizinisches Wissen steht im Fokus des MedAT. Aber auch Aufgaben zum logisch-analytischen Denken und zu sozialer und emotionaler Kompetenz erwarten dich.

Außer beim zahnmedizinischen Untertest zu manuellen Fähigkeiten sowie dem Untertest zu sozialer Kompetenz – die separat ausgewertet werden – wird jede richtige Antwort mit einem Punkt gewertet. Falsche und fehlende Antworten geben keinen Abzug, sondern werden mit null Punkten verrechnet. Am Ende wird ein Gesamtergebnis des Tests berechnet, wobei die Untertests jeweils verschieden stark gewichtet werden. Der MedAT ist beliebig oft wiederholbar und Pflicht, um einen Studienplatz an einer öffentlichen Medizinischen Universität in Österreich zu erhalten.

Beispielaufgabe

Vervollständigen Sie die Reaktionsgleichung: SO2 + H2O → ?

  1. SH2O3
  2. H2SO3
  3. H2S2O4
  4. HO3 + SH2
  5. H2 + SO3

Erklärung

Richtig ist b)

Schwefeldioxid (SO2) und Wasser (H2O) reagieren unter bestimmten Bedingungen zu schwefliger Säure (H2SO3).

Inhaltliches Verständnis

Textverständnis (TV)


Diesen Untertest gibt es nur im MedAT für Humanmedizin. Hier werden dein Leseverständnis und deine Textkompetenz geprüft, also wie gut du mit wissenschaftlichen Texten umgehen kannst. Zur Vorbereitung empfiehlt es sich, populärwissenschaftliche Zeitschriften zu lesen. So bekommst du schnell mehr Routine beim Lesen komplexer Texte.

Die Anforderungen:

  • 12 Aufgaben
  • 35 Minuten Zeit

Beispielaufgabe

In diesem Abschnitt musst du umfangreiche, komplexe Texte verstehen und verarbeiten.
Bitte lies den folgenden Text und beantworte die dazugehörige Frage.

Das Vertrauen ist größer als die Evidenz

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist ein Ensemble von Behandlungsmethoden und Diagnostiken alternativmedizinischer Art, die vom Taoismus und Konfuzianismus beeinflusst und in Asien sehr verbreitet sind. Im Zuge der Öffnung Chinas gegenüber dem Westen wurde TCM allmählich auch in die internationale medizinische Gemeinschaft integriert. Inzwischen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) TCM-Diagnosen in die 11. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) aufgenommen. Heute gibt es in Nordamerika, Australien und Europa geprüfte TCM-Schulen, die Akupunktur und Kräutermedizin unterrichten, und mit traditioneller chinesischer Medizin werden in mehr als 160 Ländern hohe Umsätze erzielt.

Einem modernen Wissenschaftsverständnis entspricht die theoretische Grundlage der TCM indes nicht. Stattdessen spielen Konzepte wie die „Lebensenergie“ Qi, den Körper durchziehende Meridiane und die metaphysischen Prinzipien Yin und Yang eine Rolle. Die empirische Evidenz wird für viele TCM-Therapien und -Diagnosen als gering eingestuft. Dennoch erfreut sich TCM großer Beliebtheit, und viele Menschen nehmen entsprechende Angebote in Anspruch. Zudem empfiehlt die WHO, TCM-Methoden in den nationalen Gesundheitssystemen zu stärken.

Verlässliche Informationen über die Nutzungsmuster der TCM in europäischen Ländern sind nur begrenzt verfügbar, im Gegensatz zu offiziellen chinesischen Regierungsberichten oder Studien aus anderen asiatischen Ländern. Außerdem gibt es bei europäischen Studien, die die Nutzungsmuster der Alternativmedizin zum Thema haben, eine beträchtliche Datenheterogenität, und bisher haben nur wenige Studien die Einstellung der allgemeinen Öffentlichkeit gegenüber der Alternativmedizin untersucht.

Wie eine Studie aus Wien nun zeigt, gibt es in Österreich eine signifikante Diskrepanz zwischen der empfundenen und der tatsächlichen Wissenschaftlichkeit der TCM. Das Team vom Institut für Pharmakologie hat eine Untersuchung durchgeführt, bei der 1.382 Menschen zu ihrer Nutzung und Bewertung von TCM-Methoden befragt wurden. Um eine repräsentative Stichprobe zu erhalten, wurden die Ergebnisse mithilfe von Daten der Statistik Austria gewichtet. In der befragten Gruppe hatten 60 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer bereits Erfahrungen mit TCM gemacht. Obwohl es an klinischer Evidenz mangelt, sind 65 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer der Meinung, dass TCM wissenschaftlich fundiert ist. Dabei korrelieren das Vertrauen in die Methode und die empfundene Wissenschaftlichkeit miteinander.

Das Team hat zudem bereits eine umfassende Untersuchung der Hauptprämissen der Traditionellen Chinesischen Medizin veröffentlicht. Dabei wurde festgestellt, dass es für grundlegende Konzepte wie Qi, Meridiane, Akupunktur, Puls- und Zungendiagnostik sowie traditionelle Kräuterbehandlung an Evidenz mangelt. Ein weiterer kritischer Aspekt war die Verwendung von pharmakologisch wirksamen Substanzen, die nicht nach denselben strengen Richtlinien wie konventionelle Pharmazeutika reguliert werden.

Ein zusätzliches ethisches Problem ist die Verwendung tierischer Bestandteile wie Pangolinschuppen. Auch Tigerknochen, Seepferdchen, Nashornhörner und Bärengalle können im Rahmen einer Behandlung nach TCM-Methoden zum Einsatz kommen. Berichte über Tierrechtsverletzungen, Wilderei gefährdeter Arten und Anreize für den Tierhandel haben in der Vergangenheit international für Aufsehen gesorgt. Im Jahr 2018 wurden in der Europäischen Union 40.434 aus Tieren gewonnene Arzneimittel beschlagnahmt. Die größten Exporteure waren Thailand und China.

Die Wiener Forscher identifizieren die Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen und tatsächlichen Evidenz der TCM in ihrer Studie auch als eine Folge politischer Entscheidungen zur Förderung von TCM im Gesundheitssystem. Entscheidungsträger sind aufgefordert, wissenschaftliche Grundsätze zu berücksichtigen und die fehlende oder unzureichende Evidenz bei der Entscheidung für oder gegen die Anwendung komplementärmedizinischer Heilmethoden zu kommunizieren. Nach Überzeugung der Forscher ist dies unerlässlich für die mündige Entscheidungsfindung der Patienten.

Welche der Aussagen ist bzw. sind richtig?

I. Wegen geringer empirischer Evidenz rät die Weltgesundheitsorganisation bezüglich TCM zur Vorsicht.
II. In der befragten Gruppe haben 4 von 10 Männern bereits Erfahrungen mit TCM gemacht.
III. In TCM-Behandlungen eingesetzte Pharmazeutika werden weniger streng reguliert als herkömmliche Arzneimittel.
IV. Die österreichische Bevölkerung lehnt alternativmedizinische Methoden mehrheitlich ab.
V. In Österreich sind 60 Prozent der Frauen und 40 Prozent der Männer der Ansicht, dass TCM wissenschaftlich fundiert ist.

  1. II. und IV. sind richtig.
  2. II., III. und IV. sind richtig.
  3. I. und II. sind richtig.
  4. II. und III. sind richtig.
  5. I., III. und IV. sind richtig.

Erklärung

Richtig ist d)

Das Gegenteil von Aussage I ist wahr: Die WHO empfiehlt eine gesundheitspolitische Stärkung von TCM-Methoden. Von einer mehrheitlichen Ablehnung der Alternativmedizin in Österreich (Aussage IV) ist im Text keine Rede, und in Aussage V stimmen die Zahlen nicht: Tatsächlich halten 65 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer TCM für wissenschaftlich fundiert. Aussage II bezieht sich korrekt auf die Angabe im vierten Absatz, wonach 40 Prozent der befragten Männer TCM aus Erfahrung kennen, und Aussage III lässt sich dem fünften Absatzes entnehmen.

Matrizen

Figuren zusammensetzen (KFF)


Nach der Mittagspause folgt der Bereich Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der erste Aufgabenteil widmet sich dem Test deines räumlichen Vorstellungsvermögens. Dabei musst du versuchen, geometrische Figuren, die in Einzelteile zerschnitten wurden, wieder sinnvoll zusammenzusetzen.

Die Anforderungen:

  • 15 Figuren
  • 20 Minuten Zeit

Beispielaufgabe

Zu welcher Figur lassen sich die Ausschnitte zusammensetzen?

  1. Keine der Figuren ist richtig.

Erklärung

Richtig ist e)

Beispielaufgabe

Jede Zahlenfolge in diesem Abschnitt ist nach einer bestimmten Bildungsregel aufgebaut.
Deine Aufgabe besteht darin herauszufinden, welche beiden Zahlen die vorliegende Folge am sinnvollsten fortsetzen.

  1. 1 | –4
  2. 1,5 | 10,5
  3. 2 | 9
  4. 7 | 14
  5. Keine Antwort ist richtig.

Erklärung

Richtig ist c)

÷7 | +7 | ÷7 | +7 | ÷7 | +7

Rechtschreibung

Wortflüssigkeit (KFF)


Hier gilt es, nicht den Überblick im Buchstabensalat zu verlieren: Ein Wort wird in seine einzelnen Buchstaben zerlegt und durchgewürfelt. Deine Herausforderung ist es jetzt, die Buchstaben wieder in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen.

Die Anforderungen:

  • 15 Aufgaben
  • 20 Minuten Zeit

Beispielaufgabe

Welches Wort versteckt sich in der Buchstabenreihe?
Deine Aufgabe lautet, Hauptwörter in durcheinander gewürfelten Buchstabenfolgen zu erkennen. Bitte ermittle den Anfangsbuchstaben des gesuchten Begriffs.

  1. Anfangsbuchstabe: T
  2. Anfangsbuchstabe: R
  3. Anfangsbuchstabe: P
  4. Anfangsbuchstabe: O
  5. Keine Antwort ist richtig.

Erklärung

Richtig ist c)

Projekt

Beispielaufgabe

In diesem Abschnitt wird geprüft, wie gut du dir Personendaten merken kannst.
Du erhältst dazu acht Allergieausweise mit Fotos und mehreren Informationen. Präge dir alle Inhalte möglichst gut ein.

Bitte präge dir die Ausweise gut ein. Hierbei darfst du dir keine Notizen machen.

Welche Blutgruppe hat diejenige Person, die gegen Hausstaub und Gräser allergisch ist?

  1. A
  2. B
  3. AB
  4. 0
  5. Keine Antwort ist richtig.

Lösung

Richtig ist c)

Die Person, die gegen Hausstaub und Gräser allergisch ist, heißt Lyhrat und hat die Blutgruppe AB.

Logik

Implikationen erkennen (KFF)


Diesen Aufgabenbereich gibt es nur im MedAT Humanmedizin. Hier kommt es auf deine Fähigkeit an, aus verschiedenen Aussagen eine logische Schlussfolgerung zu ziehen. Dabei können die Prämissen inhaltlich auch unsinnig sein – lass dich davon nicht irritieren!

Die Anforderungen:

  • 10 Aufgaben
  • 10 Minuten Zeit

Beispielaufgabe

Jede Aufgabe konfrontiert dich mit mehreren Aussagen.
Bitte finde heraus, welche Schlussfolgerung sich daraus ziehen lässt. Ob die Aussagen in einem sinnvollen Bezug zur Realität stehen, ist hierbei vollkommen unerheblich.

Nur schlechte Schüler bekommen Strafarbeiten. Alle guten Schüler bekommen keine schlechten Noten. Klaus ist ein guter Schüler.

  1. Klaus bekommt eine Strafarbeit.
  2. Klaus bekommt schlechte Noten."
  3. Klaus bekommt keine Strafarbeit.
  4. Schlechte Schüler bekommen Strafarbeiten und schlechte Noten.
  5. Keine Antwort ist richtig.

Erklärung

Richtig ist c)

Die Antworten 1 und 2 sind falsch. Klaus ist ein guter Schüler und bekommt weder Strafarbeiten noch schlechte Noten, da diese nur für schlechte Schüler gedacht sind. Antwort 4 ist falsch, da in den Prämissen nicht gesagt wird, dass schlechte Schüler schlechte Noten bekommen. Antwort 3 ist korrekt – da ausschließlich schlechte Schüler Strafarbeiten bekommen, ist Klaus davon nicht betroffen.

Beispielaufgabe

In diesem Abschnitt geht es um grundlegende moralisch-ethische Orientierungen.
Jede Aufgabe dreht sich um eine alltägliche soziale Situation, in der eine Person eine Entscheidung treffen muss. Dazu erhältst du fünf Überlegungen, welche die Person bei ihrer Entscheidungsfindung beeinflussen könnten. Dein Auftrag lautet, die Überlegungen der Reihe nach von 1 (wichtig) bis 5 (unwichtig) zu sortieren – je nachdem, für wie relevant du die Aspekte hältst.

Achtung: Pro Aufgabe muss jede Relevanz-Stufe 1 bis 5 genau einmal vergeben werden!

In einem kleinen Gemischtwarenladen entscheidet sich Pia spontan, einen neuen Regenschirm zu kaufen. Sie nimmt einen der ausliegenden Schirme in die Hand. An der Kasse vergisst sie völlig in Gedanken, den Schirm zusammen mit ihren anderen Einkäufen aufs Band zu legen. Die Verkäuferin bemerkt nichts. Erst als Pia das Geschäft verlässt, fällt ihr auf, dass sie den Schirm nicht bezahlt hat. Pia ist unsicher, wie sie sich verhalten soll. Wie relevant sollten Ihrer Meinung nach folgende Überlegungen sein, die Pia bei ihrer Entscheidung anstellen könnte?

A.„Würde ich einen früheren Bus erwischen und schneller zuhause sein, wenn ich nicht zurückgehe und den Schirm bezahle?“
B.„Würden andere an meiner Stelle zurückgehen und den Schirm bezahlen?“
C.„Würde es nicht grundsätzlich meine Pflicht sein, das Eigentum anderer zu respektieren?“
D.„Würde ich nicht dem Ladenbesitzer oder der Verkäuferin schaden, wenn ich den Schirm ohne zu zahlen mitnehme?“
E.„Würde mich jemand darauf ansprechen, wenn ich ohne zu zahlen weitergehe?“

„Medizinertest“ MedAT üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)


Spitzenergebnis im MedAT erreichen und Medizinstudienplatz abstauben? Dieses Ziel kannst du definitiv erreichen! Das Erfolgsgeheimnis lautet hier wie so oft: üben, üben und nochmals üben. Wer früh mit der Vorbereitung beginnt, hat ausreichend Zeit zum Wiederholen und kann auf einen der begehrten Studienplätze hoffen. Wie du deine Übungszeit gestaltest, liegt ganz bei dir. Empfehlenswert ist aber, dass du dich früh mit den zeitlichen Limits vertraut machst, um dich an das Arbeiten unter Zeitdruck zu gewöhnen. So kommst du im MedAT selbst nicht in Verzug und kannst den Prüfungstag möglichst gelassen angehen.

Erfahrungsgemäß ist es wenig erfolgversprechend, Antworten exakt auswendig zu lernen. Stattdessen profitierst du davon, auf das Verstehen von Lösungswegen und Strategien zu setzen. So lassen sich die meisten Aufgaben hervorragend vorbereiten und können dir auch in unerwarteter Aufgabenstellung nichts anhaben. Bei aller Vorbereitung gilt dann aber auch: Ruhe bewahren und Selbstvertrauen sammeln! Der Druck beim MedAT ist nicht gering, doch mit genügend Fleiß und Zuversicht steht deinem Traum vom Medizinstudium wenig im Weg!

eTrainer: Dein Online-Testtrainer für den MedAT / Medizinertest


Effektive Vorbereitung für den MedAT – wann und wo du willst: Der eTrainer bietet dir smartes Online-Testtraining auf dem neuesten Stand. Mit originalgetreuen Aufgaben, kommentierten Lösungswegen und hilfreichen Tipps hast du alles zur Hand, um den MedAT erfolgreich zu meistern und deinen Traum vom Medizinstudium wahr zu machen. eTrainer – einfach online üben.

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