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Einstellungstest Chemikant / Chemikantin:
Aufgaben, Ablauf, Onlinetest üben

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Chemikant / Chemikantin

Wer sich um einen Ausbildungsplatz als Chemikant bzw. Chemikantin bewirbt, sollte sich unbedingt über den Einstellungstest informieren, mit dem das Unternehmen die Bewerber auswählt. Weil ich den Test bestanden habe und aktuell im zweiten Lehrjahr bei einem großen Chemiekonzern beschäftigt bin, kann ich ein wenig von meinen Erfahrungen beim Auswahlverfahren berichten.

Online-Test

Bei meinem Arbeitgeber kann man sich online über die Website bewerben – das geht ziemlich einfach und schnell. Man bekommt schon kurz danach eine Einladung zu einem Online-Test. Diesen Test machen alle Bewerber, und zwar unabhängig davon, um welche Ausbildung es geht. Das ist eine Art Vorgeschmack auf den richtigen Einstellungstest und wird halt benutzt, um schon ein bisschen auszusortieren. Das Ganze dauert aber nicht länger als eine halbe Stunde.

Ich musste online vor allem Mathe-Aufgaben machen: Textaufgaben mit Dreisatz, Brüche umformen und Prozentrechnung. Außerdem gab es einen Text ohne Satzzeichen und mit falsch geschriebenen Wörtern, also einen Deutschtest. Den Text sollte man korrigieren und die Kommas und Punkte an den richtigen Stellen setzen. Eine Art Persönlichkeitstest waren dann die Aussagen, von denen ich sagen sollte, ob die auf mich zutreffen. Zum Beispiel, dass ich am liebsten alleine bin und nicht gerne im Team arbeite. Dem sollte man natürlich besser nicht zustimmen.

Einstellungstest

Nachdem das geschafft war, habe ich direkt am Standort den Einstellungstest abgelegt, der aber auch am PC stattfand. Die Gruppe von Bewerbern bestand aus circa 20 Leuten. Wir wurden am Eingang schon von zwei Personalerinnen empfangen, die uns dann in den Raum gebracht haben, in dem der Einstellungstest stattfand. Nach einer kurzen Begrüßung und ein paar Erklärungen zum Ablauf durften wir dann direkt anfangen.

Im ersten Teil waren Fragen zum Allgemeinwissen mit solchen gemischt, in denen es schon um den Beruf bzw. um grundlegendes Fachwissen ging. Was eine Emulsion ist, wie viele Elemente es gibt: So etwas wurde zum Beispiel gefragt. Beim Allgemeinwissen ging es querbeet: Wer den Bundespräsidenten wählt, wollten sie wissen, aber auch, wer die Evolutionstheorie begründet hat. Einige Fragen kannte ich aus den Testtrainern, die ich zum Üben benutzt habe, und so hat dieser Teil ganz gut funktioniert – obwohl ich auch ein paar Mal geraten habe. Bei Multiple Choice geht das ja manchmal gut.

In Mathematik kamen ähnliche Aufgaben dran wie im Online-Test. Es waren diesmal aber deutlich mehr, und der Schwierigkeitsgrad war auch höher. Aber das ist auch gut so: Als Chemikant sollte einem Mathe schon liegen, sonst hat man es in diesem Beruf schwer. Aber es ist wirklich gut zu schaffen, wenn man sich entsprechend vorbereitet.

Die Deutschaufgaben waren gemischt: Es gab Multiple-Choice-Fragen zur richtigen Schreibweise von Begriffen, dann wieder einen Text, den man verbessern musste, und dann noch Fragen zur Grammatik. Da musste man zum Beispiel entscheiden, welches Wort im Akkusativ steht. Englischkenntnisse wurden auch abgefragt, das waren aber auch alles Multiple-Choice-Aufgaben, wo man die richtige Übersetzung auswählen sollte. Wenn ich das dann vor mir habe, fällt es mir zumindest viel leichter, als wenn ich das frei übersetzen müsste.

Dann gab es einen Aufgabenblock, in dem es um Logik und visuelles Denkvermögen ging. Zum Beispiel gab es Reihen von Zahlen und Figuren, die nach einer bestimmten Regel funktionieren. Diese Regel muss man herausfinden, und dann die Reihe fortsetzen. Das ist zum Teil ziemlich schwierig, und ich konnte auch nicht jede Aufgabe lösen. Die meisten aber zum Glück schon.

Zum Schluss wurden dann noch Konzentration und Merkfähigkeit getestet. Da musste man unter Zeitdruck bestimmte Elemente markieren. Ich erinnere mich auch noch an Steckbriefe. Nach ein paar Minuten kamen die Bilder dann nochmal, und man musste sich an die passenden Namen erinnern.

Alles in allem fand ich den Einstellungstest schon ziemlich anspruchsvoll. Weil ich aber gut vorbereitet war, hatte ich ein gutes Gefühl, das sich dann zum Glück auch bestätigt hat, als ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde.

Vorstellungsgespräch

Rückblickend kommt mir das Vorstellungsgespräch eher wie eine Formalität vor. An dem Tag war ich aber schon sehr aufgeregt. Es hat ungefähr eine halbe Stunde gedauert. Ich sollte mich kurz vorstellen und erzählen, warum ich mich für den Beruf entschieden habe. Daraufhin habe ich erzählt, dass mir Mathe, Physik und Chemie in der Schule immer gut gefallen haben, und dass mich der Beruf deswegen angesprochen hat.

Stärken und Schwächen sollte ich auch noch aufzählen. Als Schwäche habe ich meine Englischkenntnisse genannt, die ich gerne noch verbessern würde. Das stimmt auch wirklich. Bei den Stärken habe ich erzählt, dass ich im Verein Fußball spiele und deshalb gut im Team arbeiten kann. Dann war es auch schon fast vorbei und ich durfte eigene Fragen stellen. Darauf war ich gar nicht vorbereitet. Das würde ich heute anders angehen. Geklappt hat es trotzdem, und die Ausbildung macht mir immer noch viel Spaß.

Leon, 20 Jahre

Einstellungstest: Was kommt dran?

Einstellungstest Chemikant / Chemikantin: Welche Aufgaben kommen vor?


Wer Chemikant bzw. Chemikantin werden will, darf im Einstellungstest mit einer breiten Themenpalette rechnen: Aufgaben zum Allgemeinwissen stehen häufig neben fachbezogenen Fragen. Hier zeigst du dem künftigen Arbeitgeber, dass du dich mit deinem Wunschberuf befasst hast. Deine Sprachbeherrschung kommt auf den Prüfstand, und auch Englischkenntnisse werden in den meisten Betrieben vorausgesetzt. Ohne  Mathematik bist du als Chemikant aufgeschmissen – im Einstellungstest ist das Thema deshalb Standard. Logisches Denken ist eine beliebte Kategorie, genau wie visuelles Denkvermögen. Und im Bereich Konzentration und Merkfähigkeit stellst du unter Beweis, dass du bei Stress einen kühlen Kopf bewahrst.

Viele Aufgaben funktionieren nach dem Multiple-Choice-Prinzip. Manchmal musst die Antwort aber auch selbst formulieren oder ein Ergebnis eintragen. Meist wird der Einstellungstest am PC abgelegt – entweder vor Ort, oder als Online-Test von zuhause aus. Infos über den Ablauf entnimmst du der Einladung, oder du erkundigst dich beim Unternehmen.

Fachliche Kenntnisse

Fachbezogenes Wissen


Im Einstellungstest werden häufig auch Basics zu Beruf und Betrieb abgefragt. Kein Grund zur Panik: Du musst natürlich noch kein Experte sein. Mit aufgefrischtem Schulwissen und etwas technischem Know-how hast du als angehender Chemikant sehr gute Karten.

Typische Themen:

  • Technisches Verständnis
  • Physikalisch-chemische Grundkenntnisse
  • Wissen über das Unternehmen
Rechtschreibung

Sprachbeherrschung


Als Teil eines Teams musst du dich verständlich ausdrücken, und beim Protokollieren der einzelnen Arbeitsschritte sollten dir Rechtschreibung und Grammatik keine Probleme bereiten. Im Einstellungstest können auch Aufgaben zum Textverständnis vorkommen.

Typische Themen:

  • Wortschatz
  • Kommasetzung
  • Groß- und Kleinschreibung
Logik

Logisches Denkvermögen


Analytischen Scharfsinn kann man zwar schlecht auswendig lernen, aber sehr gut trainieren. Bei sprachlichen und numerischen Aufgaben geht es im Einstellungstest darum, klug zu kombinieren, Zusammenhänge zu erkennen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Typische Themen:

  • Wortanalogien
  • Schlussfolgerungen
  • Zahlenreihen
Konzentration und Reaktion

Konzentration und Merkfähigkeit


Dass die Produktionsanlagen reibungslos funktionieren, liegt als Chemikant / Chemikantin in deiner Verantwortung. Deshalb musst du schon im Einstellungstest beweisen, dass du sauber und konzentriert arbeitest – und zwar auch dann, wenn es mal schnell gehen muss.

Typische Aufgaben:

  • Elemente suchen und zählen
  • Zahlen und Symbole zuordnen
  • Texte, Zeichen, Grafiken einprägen

Einstellungstest Chemikant / Chemikantin üben: eTrainer-Onlinetest (23 Min.)


Um im Einstellungstest das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, solltest du dir im Vorfeld alle relevanten Informationen beschaffen: Wirf einen Blick auf die Website des Unternehmens oder erkundige dich telefonisch. Wenn du schon eine Vorstellung von den Inhalten und Abläufen hast, kannst du dich gezielt vorbereiten. So trainierst du genau das, was in den Aufgaben verlangt wird – und kannst dem Einstellungstest gelassen entgegensehen.

Achte in der Vorbereitung darauf, dass du unter realistischen Bedingungen übst. Das heißt: Nutze keine Hilfsmittel, die du in der Prüfung auch nicht verwenden darfst. Sinnvoll ist außerdem, wenn du dir Zeitlimits für die einzelnen Aufgaben setzt. Damit bekommst du ein Gespür für das Arbeiten unter Zeitdruck. Du willst Struktur in deine Vorbereitung bringen? Mit einem Lernplan, in den du deine Übungszeiten einträgst, behältst du den Überblick. Weniger zielführend ist es, Aufgaben und Lösungen wörtlich auswendig zu lernen – schließlich werden deine Übungsaufgaben nicht 1:1 im Einstellungstest drankommen. Konzentriere dich stattdessen auf die Lösungswege und Strategien.

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