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TMS – der Medizinertest:
Aufgaben, Ablauf, Vorbereitung online

Erfahrungsbericht: Test für medizinische Studiengänge

Ich bin Marie, 20 Jahre alt und habe vor zwei Jahren den TMS geschrieben, also während der Coronapandemie. Eigentlich war mein Plan, den TMS vor dem Abitur 2020 zu schreiben, aber durch die Pandemie haben sich die Prüfungstermine verschoben. Das hat mich etwas zurückgeworfen, aber trotzdem bin ich sehr zufrieden, wie alles am Ende lief.

Ambitionen

Mein Ziel war es schon immer, Medizin zu studieren. Ich habe während der Schulzeit auf meine Noten geachtet, mich bemüht, das Beste aus allem zu machen, und auf das Ziel Medizinstudium hingearbeitet. Da ich nichts dem Zufall überlassen wollte, falls doch etwas in den Abiprüfungen schiefgeht, habe ich mich für den TMS angemeldet. Ich habe mir alle möglichen Testbücher besorgt und mich mit vielen Leuten ausgetauscht, die auch am TMS teilnehmen wollten oder ihn schon erfolgreich hinter sich gebracht hatten. Nach der Lernphase fürs Abi, ab Mai, ging es dann intensiv mit der Vorbereitung für den TMS los. Zu Beginn habe ich erstmal einzelne Untertests intensiv geübt, um ein Gefühl für die Aufgaben zu bekommen und zu erkennen, wo meine Schwächen liegen. Diese waren eindeutig meine Lesegeschwindigkeit und der Untertest Quantitative Probleme.

Daraufhin habe ich erstmal die Mathe-Basics wiederholt und mich bei den Untertests, aber auch privat beim Lesen von Büchern im Speed Reading ausprobiert. Die Untertests Quantitative und formale Probleme, Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis und Textverständnis liefen dann immer besser – Übung macht eben den Meister. Muster zuordnen und Schlauchfiguren fielen mir von Anfang an sehr leicht, weshalb ich das nur hin und wieder geübt habe. Bei den Untertests Figuren lernen und Fakten lernen habe ich mir über die Monate einen Gedankenpalast aufgebaut, in dem ich mit einer gewissen Routine zielsicher alle Informationen unterbringen und abrufen konnte. Diagramme und Tabellen war am Ende ein kleines Sorgenkind, da ich am Anfang ganz gut war, aber je schwerer die Aufgaben wurden, ich mich doch immer etwas unsicher gefühlt habe. Aber manchmal heißt es eben „Mut zur Lücke“.

Prüfungstag

Eine Woche vor dem Test konnte ich schon nicht mehr richtig schlafen. Ich habe mir Gedanken über meine Vorbereitung gemacht, ob ich vielleicht etwas anders hätte machen sollen, ob ich alle Materialien habe (wie z. B. die Stoppuhr) und ob der TMS mit meinem Abi direkt für einen Studienplatz reichen würde. Am Prüfungstag selbst habe ich mir aber vorgenommen, all diese Gedanken beiseite zu schieben und es einfach gelassen zu sehen. Jetzt konnte ich nichts mehr ändern und musste auf meine Fähigkeiten vertrauen. Bevor ich zum Test gefahren bin, der zum Glück trotz der Neuvergabe der Orte ganz in meiner Nähe stattfand, habe ich einen Tee getrunken, eine Kleinigkeit gegessen und meine Tasche gepackt. Von Stoppuhr über Einladung, Ausweis, Notfallstifte bis zu Pflastern, Snacks und Trinken war ich mit allem ausgestattet. Ich war mehr als nur bereit, den Test zu schreiben.

Die Prüfung

Muster zuordnen
Der erste Untertest war etwas schwerer für mich als sonst, weil die Prüfung vom einen auf den anderen Moment losging und ich noch nicht wirklich angekommen war. Am Ende habe ich ein paar sichere Punkte liegenlassen.
Medizinisch-Naturwissenschaftliches Grundverständnis
Durch das ganze Üben fiel es mir wirklich leicht, die Texte schnell zu lesen, und ich war gut in der Zeit. Zu den letzten Texten hin gab es aber einen so starken Schwierigkeitsanstieg, dass ich den Zeitpuffer brauchte.
Schlauchfiguren
Schlauchfiguren war mein Lieblingsuntertest, auf den ich mich richtig gefreut habe. Bei dem Untertest bin ich wirklich angekommen und kam in den Flow.
Quantitative und formale Probleme
Hier war ich echt überrascht, dass der Untertest so schwer war. Es waren sehr viele Rechnungen dabei, die meiner Meinung nach schwerer waren als in den Übungen. Ich habe viel Zeit verloren. Am Ende hatte ich sichere Punkte bei den Aufgaben, die ich bearbeitet habe, und die fehlenden Aufgaben habe ich einfach überflogen und angekreuzt.
Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten
Der Konzentrationstest ist seit neuestem kein Teil des TMS mehr. Leider musste ich ihn noch machen. Dieser Untertest war für mich auch gleichzeitig der schwerste überhaupt. Im Vergleich zu meiner Vorbereitung, wo ich oft bis Zeile 30 gekommen bin, habe ich hier nur Zeile 14 erreicht. Aber davon habe ich mich nicht aus dem Konzept bringen lassen und versucht, in der Pause nicht großartig drüber nachzudenken, um mit ruhigem Kopf in den zweiten Teil des TMS zu starten.
Figuren lernen
Die Figuren waren wirklich nur gleich aussehende Bälle. Meine Methode, mir Figuren vorzustellen, musste ich bis an die Grenzen meiner Vorstellungskraft ausreizen, aber es hat sehr gut funktioniert. Ich war sehr dankbar für die ganze Übung, die ich hatte, sodass ich nicht unsicher wurde.
Fakten lernen
Hier bin ich in meinem Gedankenpalast spaziert und habe mir die Menschen mit Diagnose, Alter, Geschlecht und allen weiteren Merkmalen vorgestellt, die mir geholfen haben, mich an sie zu erinnern. Die Personen mit ihren Merkmalen sind von Jahr zu Jahr immer schwerer auseinanderzuhalten. Deshalb ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und sich ein paar Methoden zum Gesädchtnistraining draufzuschaffen.
Textverständnis
Ich habe versucht, das Gelernte aus den Merktests schnell aus dem Kopf zu bekommen und mich direkt auf die Texte zu stürzen. Der Schwierigkeitsgrad war vergleichbar mit den Texten aus den Übungsheften. Meine Konzentration ließ aber so langsam nach, weshalb ich nicht mehr alle Informationen aufnehmen und verarbeiten konnte.
Diagramme und Tabellen
Der Untertest war in Ordnung. Ich wusste vorher, dass das nicht mein Steckenpferd ist, wo ich die Punkte holen werde. So war es für mich kein Verlust, dass ich die letzten Aufgaben nicht mehr geschafft habe.

Ich war wirklich froh, dass der Test damit endlich vorbei war.

Meine Tipps

Die Vorbereitung ist das allerwichtigste. Alle Fähigkeiten, die man braucht, kann man lernen und vertiefen. Am besten ist es, ein paar Monate vorher mit der Vorbereitung zu beginnen, um die maximalen Effekte zu erzielen. Disziplin und Kontinuität sind das Wichtigste. Ohne die regelmäßige Übung wäre das für mich nicht möglich gewesen, so cool in der Prüfung zu bleiben. Es macht auch einen Riesenunterschied, ob man zuhause übt oder in einem Saal mit hunderten Leuten sitzt. Nächstes Mal würde ich in der Vorbereitung mehr Simulationen mit genau der Länge des TMS machen, um noch besser mit der Situation umgehen zu können.

Ergebnis

Es lief schlechter als manche Simulationen zuhause, und natürlich habe ich meine Topergebnisse in der Vorbereitung nicht in allen Untertests wiederholen können. Aber in meinen Lieblings-Untertests war ich super, sodass ich etwas schlechtere Ergebnisse in ein, zwei anderen Untertests ausgleichen konnte. Mit meinem Abi und dem TMS habe ich direkt einen Platz an einer Uni für Medizin ergattern können. Die ganze Mühe und die Nerven haben sich auf jeden Fall gelohnt!

Marie, 20 Jahre

Erfahrungsbericht: TMS

Hallo, ich bin Tim und habe dieses Jahr den TMS geschrieben. Vorbereitet habe ich mich ein paar Wochen vor dem TMS mit Übungsbüchern und einem Online-Übungsportal. Nebenbei habe ich im FSJ gearbeitet. Die Vorbereitung ist dementsprechend mau ausgefallen. Grundsätzlich bin ich ganz gut in Quanti und Diagramme und Tabellen. Das mochte ich schon in der Schule und kenne noch die Grundlagen und ein paar Einzelheiten. Damit ist es einfacher, die Aufgaben zu bearbeiten. Ich habe mich etwas gründlicher mit allen Textaufgaben auseinandergesetzt, weil die mir echt schwergefallen sind. Ich glaube, ein bisschen mehr Übung hätte mir gutgetan. Aber es hat für mich erstmal ausgereicht, um mir einen Überblick zu verschaffen und ein Gefühl zu bekommen.

Das Lernen von den Fakten und Figuren war überhaupt nicht meins. Ich habe auch erst kurz vor dem TMS begonnen, mit Methoden zu arbeiten, wie zum Beispiel irgendwelche Dinge in den Figuren zu erkennen oder eine Strecke abzulaufen, die ich kenne, und mir die Personen auf dem Weg vorzustellen.

Prüfung Teil 1

Im ersten Teil habe ich die Untertests Muster zuordnen, Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis, Schlauchfiguren und Quanti bearbeitet. Zum Glück gab es in diesem Jahr kein Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten.

Ich habe ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, deshalb fand ich die Untertests mit den Schlauchfiguren und Muster zuordnen eher leicht.

Das Medizinisch-naturwissenschaftliche Grundverständnis lief besser als in der Vorbereitung, aber ich bin nicht fertig geworden und musste die letzten Aufgaben raten.

Quanti lief in der Vorbereitung immer ganz gut bei mir, im TMS dann zum Glück auch. Ein paar Aufgaben waren ein bisschen schwer, aber alles in allem war ich zufrieden. Danach konnte ich in die wohlverdiente Pause.

Prüfung Teil 2

Das Figuren und Fakten lernen war wie immer ein bisschen kritisch, aber es hat ganz gut geklappt mit der Methode, sich mit den ganzen Informationen etwas vorzustellen. Sogar etwas besser als gedacht und auch besser als in den Übungen vor dem TMS.

Das Textverständnis war wiederum nicht so brillant. Es hat sich super lange gezogen und an einem der Texte habe ich viel zu lange geknabbert. Ein besseres Zeitmanagement wäre hier hilfreich gewesen. Die Reproduktion lief danach wieder ganz gut, genauso wie Diagramme und Tabellen. Das war ein netter Abschluss, weil die Aufgaben echt Spaß machen und ich sie auch in der Vorbereitung gerne gemacht habe.

Fazit

Seit 2021 oder 2022 gibt es ja die Möglichkeit, den TMS zweimal zu schreiben. Falls es in diesem Jahr nicht klappen sollte, werde ich es einfach nochmal probieren. Jetzt weiß ich ja, wie es abläuft. Der TMS hat mir auch gezeigt, dass ich ein bisschen mehr Zeit in die Vorbereitung stecken sollte. Vor allem bei den Untertests, die nicht so gut liefen. Quanti, Diagramme und Tabellen, Schlauchfiguren und Muster zuordnen muss ich einfach nur weiter üben, aber bei den anderen Untertests sollte ich mir nochmal Tipps und Tricks anschauen und vielleicht die Hinweise in meinen Testtrainern ein bisschen genauer lesen. Und die Methoden auch ausprobieren, selbst wenn ich am Anfang nicht viel davon halte. Dann kann es beim nächsten Mal nur besser werden.

Tim, 22 Jahre

Welche Aufgaben kommen im Medizinertest vor?


Der TMS besteht aus neun verschiedenen Aufgabenblöcken, den sogenannten Untertests. Im Mittelpunkt steht – wenig überraschend – dein Verständnis von naturwissenschaftlichen und medizinischen Problemstellungen. Dabei sind auch kognitive Fähigkeiten wie Auffassungsgabe und logisch-analytisches Denken gefragt. Außerdem geht es um dein Konzentrationsvermögen und deine Merkfähigkeit.

Abgesehen vom Konzentrationstest – der separat ausgewertet wird – umfasst der TMS insgesamt 184 Aufgaben. Jede richtig markierte Lösung auf dem Antwortbogen zählt einen Punkt, für falsch oder gar nicht bearbeitete Aufgaben gibt es keine Abzüge. Allerdings gehen am Ende nur 158 Aufgaben auch tatsächlich in die Wertung ein: Die restlichen 26 Fragen sind sogenannte „Einstreuaufgaben“, die die TMS-Entwickler zu Testzwecken nutzen. Diese Einstreuaufgaben sind im Test nicht als solche erkennbar.

Beispielaufgabe

Entscheide, welcher Ausschnitt deckungsgleich aus dem vorgegebenen Muster stammt. Die Ausschnitte sind weder vergrößert noch verkleinert, weder gedreht noch gespiegelt.

Lösung

Richtig ist c)

Naturwissenschaften

Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis


Anders als es der Name vermuten lässt, prüft dieser Abschnitt nicht dein Fachwissen: Hier geht es darum, kurze Texte zu medizinischen oder naturwissenschaftlichen Sachverhalten richtig zu interpretieren. Einschlägige Vorkenntnisse, vor allem im Bereich der Physiologie, schaden dabei natürlich nicht.

Die Anforderungen:

  • 24 Aufgaben
  • 60 Minuten Bearbeitungszeit

Beispielaufgabe

Myopie, Hyperopie und Astigmatismus sind Refraktionsanomalien des Auges. Eine Myopie, auch Kurzsichtigkeit genannt, wird verursacht durch eine zu hohe Brechkraft der Hornhaut, die den Großteil zur Brechkraft des Auges insgesamt beiträgt, oder einen zu langen Bulbus. Der Brennpunkt liegt dann vor der Netzhaut, sodass hier kein scharfes Bild entsteht. Um diese Anomalie zu beheben, kann ein konkav gerundetes Streuglas verwendet werden. Bei der Hyperopie, der sogenannten Weitsichtigkeit, ist der Bulbus zu kurz oder die Brechkraft zu gering, sodass der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegt und in der Nähe befindliche Objekte nicht scharf abgebildet werden. Personen mit Hyperopie halten Bücher zum Lesen daher oft in größerer Distanz zum Gesicht. Das Gegenteil einer konkaven Brille ist die konvexe Brille, deren Gläser Sammellinsen darstellen. Die Brechkraft konvexer Gläser wird mit positiven, jene konkaver Gläser mit negativen Dioptrie-Werten beziffert.

Welche der Aussagen lässt bzw. lassen sich aus den gegebenen Informationen ableiten?

I. In Fällen von Hyperopie befindet sich der Brennpunkt vor der Netzhaut.

II. Eine Myopie hat ihre Ursache in einem zu langen Bulbus.

III. Brillen für Personen mit Hyperopie müssen über Gläser mit positiven Dioptrie-Werten verfügen.

  1. Nur Aussage I lässt sich ableiten.
  2. Nur Aussage II lässt sich ableiten.
  3. Nur Aussage III lässt sich ableiten.
  4. Die Aussagen I und II lassen sich ableiten.
  5. Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.

Erklärung

Richtig ist c)

Aussage III verknüpft die verstreuten Informationen richtig: Wenn eine Myopie konkave Gläser erfordert, braucht man bei einer Hyperopie konvexe Gläser, und diese haben positive Dioptrie-Werte. Aussage I liegt falsch, weil bei einer Hyperopie der Brennpunkt hinter der Netzhaut liegt. Aussage II scheidet aus, da eine Myopie verschiedene Ursachen haben kann – zum Beispiel auch eine zu hohe Brechkraft der Hornhaut.

Beispielaufgabe

Du erhälst zwei Abbildungen eines durchsichtigen Würfels, der kleine Schläuche, Kabel, Wollfäden oder Ähnliches beinhaltet. Die jeweils linke Abbildung zeigt immer die Vorderansicht (Frontansicht) des Würfels. Finde heraus, von welcher Seite der Würfel auf dem zweiten Foto abgebildet ist: Handelt es sich um die Ansicht von rechts (r), links (l), unten (u), oben (o) oder hinten (h)?

  1. r
  2. l
  3. u
  4. o
  5. h

Lösung

Richtig ist d)

Mathematik

Quantitative und formale Probleme


Die quantitativen und formalen Problemstellungen im TMS nehmen deine Zahlensicherheit und deine mathematische Fitness unter die Lupe. Die Herausforderung lautet, Zahlen, Größen, Einheiten und Formeln in medizinisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen korrekt anzuwenden.

Die Anforderungen:

  • 24 Aufgaben
  • 60 Minuten Bearbeitungszeit

Beispielaufgabe

Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) sind vor allem für den Sauerstofftransport zuständig. Sie haben grob die Form einer Scheibe, die im Zentrum auf beiden Seiten nach innen gewölbt ist. Ihre Oberfläche lässt sich annähernd als Kreiszylinder beschreiben, mit einer Mantelfläche AM und zwei identischen Flächen AG als Grund- bzw. Deckfläche:

AM = π × 2 × r × h AG = π × r2

Welche Oberfläche hat demnach ein Erythrozyt mit einem Durchmesser (d) von 0,008 mm und einer Dicke bzw. Höhe (h) von 0,002 mm?

  1. 1,8 × 10–6 mm2
  2. 1,5 × 10–3 mm2
  3. 2,5 × 10–4 cm2
  4. 1,5 × 10–4 mm2
  5. 1,8 × 10–6 cm2

Erklärung

Richtig ist d)

Die Oberfläche des Erythrozyten setzt sich zusammen aus der Mantelfläche AM und den beiden Flächen AG:

O = AM + 2 × AG = (π × 2 × r × h) + 2 × (π × r2) = π × 2 × r × h + 2 × π × r2 = 2 × π × (r × h + r2)

Beim Einsetzen ist zu beachten, dass der Radius dem halben Durchmesser entspricht. Die Millimeterangaben sind als Zehnerpotenzen handlicher als mit Nachkommastellen:

2 × π × (r × h + r2) = 2 × 3,14 × (4 × 10-3 mm × 2 × 10-3 mm + (4 × 10-3 mm)2) = 6,28 × (8 × 10-6 mm2 + 16 × 10–6 mm2) = 6,28 × 24 × 10-6 mm2 = 150,72 × 10-6 mm2 ≈ 1,5 × 10–4 mm2

Beispielaufgabe

Wie gut kannst du dir visuelle Details einprägen?

In jeder Figur ist eine Teilfläche schwarz gefärbt – bitte merke dir, um welche es sich handelt.

Welche der Teilflächen A bis E war im Original schwarz gefärbt?

  1. A
  2. B
  3. C
  4. D
  5. E

Erklärung

Richtig ist b)

Rechtschreibung

Fakten lernen


Beim zweiten Erinnerungstest bekommst du es mit Fallbeschreibungen von 15 Patienten zu tun. Du erfährst unter anderem den Namen, das Alter, den Beruf und die Diagnose der Personen. Im Anschluss an die Reproduktionsphase von „Figuren lernen“ beantwortest du dann 20 Fragen zu den vorgelegten Fakten.

Die Anforderungen:

  • Einprägephase: 15 Einheiten merken in 6 Minuten
  • Reproduktionsphase: 20 Aufgaben bearbeiten in 7 Minuten

Beispielaufgabe

Dir liegen 15 stichwortartige Fallbeschreibungen vor: Du erhältst jeweils den Nachnamen, das ungefähre Alter, den Beruf, ein weiteres Merkmal (wie z. B. den Familienstand) und die Diagnose der Patienten. Bitte präge dir die vorliegenden Informationen gut ein.

Fuchs: ca. 25 Jahre, Apotheker, Notaufnahme – Fettleber
Wolf: ca. 25 Jahre, Drogistin, geschieden – Malaria
Geyer: ca. 25 Jahre, Chemiker, verwirrt – Schulterprellung

Becker: ca. 30 Jahre, Paketbotin, alleinstehend – Dengue-Fieber
Schmidt: ca. 30 Jahre, Fahrradkurier, apathisch – Kreuzbandriss
Müller: ca. 30 Jahre, Taxifahrerin, Intensivstation – Nierenstein

Graff: ca. 45 Jahre, Steuerberater, verheiratet – Cholera
König: ca. 45 Jahre, Finanzbeamtin, störrisch – Milzriss
Keyser: ca. 45 Jahre, Buchhalter, Ambulanz – Wadenbeinbruch

Ackermann: ca. 55 Jahre, Pfarrer, manisch – Blasenentzündung
Feldtner: ca. 55 Jahre, Seelsorgerin, kinderlos – Leistenzerrung
Keyser: ca. ca. 55 Jahre, Psychologin, Chirurgie – Lepra

Kleiner: ca. 70 Jahre, Designerin, blind – Handgelenk verstaucht
Grossmann: ca. 70 Jahre, Maler, alleinerziehend – Ebola
Langer: ca. 70 Jahre, Floristin, Psychiatrie – Magenverstimmung

Herr Keyser ist von Beruf …?

  1. Finanzbeamter.
  2. Seelsorger.
  3. Buchhalter.
  4. Maler.
  5. Steuerberater.

Erklärung

Richtig ist c)

Herr Keyser ist von Beruf Buchhalter.

Beispielaufgabe

Das Verdauungssystem

Die Verdauung beginnt im Mund, in dem die Nahrung zerkleinert und mit Speichel gemischt wird. Der Schluckvorgang, der den Brei in den Ösophagus – die Speiseröhre – befördert, findet im Rachen (Pharynx) statt. Der Ösophagus unterteilt sich in den Pars cervicalis, den Pars thoracalis und den Pars abdominalis. Pharynx und Ösophagus dienen ausschließlich zum Transport des Nahrungsbreis, dem pro Tag zwischen 0,5 und 1,5 Liter Speichel hinzugegeben wird, wodurch der erste Zersetzungsprozess der Nahrung eingeleitet wird.

Im Magen wird die Nahrung durch Enzyme aufgespalten und der Speisebrei für den Darmtrakt portioniert. Der Magensaft – tägliche Produktion bei einem Erwachsenen insgesamt ungefähr 2–3 Liter – besteht aus Wasser, Stoffen wie Pepsin und Bicarbonat und Salzsäure, sodass das Milieu insgesamt sehr sauer ist. Flüssigkeiten brauchen gerade einmal 30 Minuten, um den Magen zu passieren; am längsten benötigen fettreiche Nahrungsmittel.

Nach dem Magen gelangt der Brei zunächst in den Dünndarm (Intestinum tenue) und daraufhin in den Dickdarm (Intestinum crassum). Das Intestinum tenue gliedert sich in das vierteilige Duodenum (Zwölffingerdarm), das Jejunum (Leerdarm) und das Ileum (Krummdarm). Danach folgen, als Teile des Dickdarms, das Zäkum (Blinddarm) mit dem Appendix (Wurmfortsatz) – welcher bei einer Appendizitis oft entfernt wird –, das Kolon (Grimmdarm), das Rektum (Mastdarm) und, anschließend an den Dickdarm, der Analkanal. Das Kolon besteht aus vier Abschnitten: Colon ascendens, Colon transversum, Colon descendens und Colon sigmoideum.

Im Dünndarm spalten Enzyme die Nahrung weiter in Moleküle auf, und die entstehenden Nährstoffe werden resorbiert. Im ersten Teil des Intestinum tenue neutralisieren sogenannte Brunnerdrüsen in den Darmwänden den sauren Speisebrei mittels Sezernierung, d. h. Absonderung von Sekreten. Im Ileum werden besonders Vitamin B12, Vitamin C und Gallensäure resorbiert, wogegen Wasser, Aminosäuren, Hexosen, Fettsäuren, Lipide und weitere Stoffe im Ileum und Jejunum aufgenommen werden. Im Dickdarm wird überwiegend Wasser resorbiert.

In das Duodenum werden vom Pankreas pro Tag ungefähr 1,5–2 Liter Pankreassekrete hinzugegeben. Diese enthalten zahlreiche Enzyme, darunter Cholesterinesterasen, Lipasen, Proteasen und Peptidasen. Die Galle produziert pro Tag einen Anteil von ca. 0,5–1 Litern des Magen-Darm-Sekrets; sie liefert beispielsweise Gallensäure und Cholesterin. Das Dünndarmsekret schließlich – von dem täglich rund 1–2 Liter produziert wird – enthält vor allem Bicarbonat und Mucine.

Der gesamte Verdauungstrakt wird primär über das enterische Nervensystem gesteuert. Es besteht aus efferenten und afferenten Nervenzellen und ist größtenteils autonom, als Teil des vegetativen Nervensystems allerdings verbunden mit dessen weiteren Teilen Sympathikus und Parasympathikus. Der Sympathikus ist allgemein dafür bekannt, den Körper in Handlungsbereitschaft zu versetzen, wohingegen der Parasympathikus eher aktivitätshemmend wirkt, indem er beispielsweise nach dem Essen die Verdauung fördert und dadurch einer gewissen Trägheit Vorschub leistet. Im Einzelnen steigert der Parasympathikus zum Beispiel, durch eine erhöhte Ausschüttung des Transmitters Acetylcholin, die Produktion von Magensäure und Pankreassekreten. Serotonin fördert die Motorik des Darms, wohingegen Noradrenalin durch Engstellung der Blutgefäße die Motorik des Darms senkt, ebenso wie Stickstoffmonoxid. Grundsätzlich können wir keines der genannten Nervensysteme bewusst steuern.

Welche der Aussagen lässt bzw. lassen sich aus dem Text ableiten?

I. Die reine Transportstrecke besteht aus Pharynx und Ösophagus.
II. Vitamin B12 kann im gesamten Intestinum tenue resorbiert werden.
III. Der Dickdarm besteht aus Zäkum, Kolon und Rectum.

  1. Nur Aussage I lässt sich ableiten.
  2. Nur Aussage II lässt sich ableiten.
  3. Die Aussagen I und II lassen sich ableiten.
  4. Die Aussagen I und III lassen sich ableiten.
  5. Die Aussagen II und III lassen sich ableiten.

Erklärung

Richtig ist d)

Aussage I entspricht der Schilderung im ersten Textabschnitt, und Aussage III steht im Einklang mit der Beschreibung in Absatz 3. Nicht abzuleiten ist Aussage II: Laut dem vierten Absatz wird Vitamin B12 vorwiegend im Krummdarm (Ileum) resorbiert – über eine Aufnahme im gesamten Dünndarm (Intestinum tenue) wird nichts gesagt, und es wäre auch unzutreffend.

Diagramme und Tabellen

Diagramme und Tabellen


Der krönende Abschluss nach fünf Stunden Schwerstarbeit: Schaubilder analysieren. Jede Aufgabe enthält eine Tabelle bzw. ein Diagramm in Linien-, Balken-, Säulen-, Kuchen- oder anderer Form. Unnötig zu erwähnen, dass der Fokus auch hier wieder auf medizinisch-naturwissenschaftlichen Themen liegt.

Die Anforderungen:

  • 24 Aufgaben
  • 60 Minuten Bearbeitungszeit

Beispielaufgabe

In der Titrationskurve von Salzsäure (starke Säure, Kurve a) und Essigsäure (schwache Säure, Kurve b) gegen Natronlauge (starke Base) liegt der Neutralpunkt bei pH = 7. Der Äquivalenzpunkt beschreibt den Punkt, an dem eine Stoffmenge Säure mit einer Stoffmenge Base ausgeglichen wird. Bei zwei gleich starken Säuren und Basen ist das bei pH = 7 der Fall. Der Halbäquivalenzpunkt beschreibt den Punkt, an dem die Hälfte der Säure mit der titrierten Base neutralisiert wurde (in der Grafik verdeutlicht durch die gestrichelte Linie).

Titrationskurve von Salzsäure

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Titration-HCl-HAc.svg; eigene Bearbeitung

Welche Aussage lässt sich aus den gegebenen Informationen nicht ableiten?

  1. Essigsäure erreicht den Halbäquivalenzpunkt bei ca. pH = 4,75, wenn 20 ml Natronlauge hinzutitriert wurde.
  2. Salzsäure und Natronlauge haben einen Äquivalenzpunkt bei pH = 7.
  3. Obwohl Salzsäure eine stärkere Säure ist als Essigsäure, ist der Umschlagpunkt von basisch zu sauer und der weitere Kurvenverlauf bei beiden gleich.
  4. Der Halbäquivalenzpunkt von Salzsäure ist mit 10 ml Natronlauge bei pH = 1 erreicht.
  5. Der Umschlag zwischen sauer und basisch geschieht enorm schnell, weshalb Titrationen langsam und schrittweise durchzuführen sind.

Erklärung

Richtig ist d)

Antwort 4 ist falsch, da sich für starke Säuren wie Salzsäure grundsätzlich kein Halbäquivalenzpunkt ablesen lässt. Um Aussage 1 zu bestätigen, muss die einleitend genannte Stoffmenge von 20 ml nur dem passenden pH-Wert im Diagramm zugeordnet werden. Vorschlag 2 ist aus dem Text ableitbar. Möglichkeit 3 deckt sich mit dem identischen Verlauf der Titrationskurven von Essigsäure und Salzsäure ab pH = 7. Schlussfolgerung 5 ergibt sich aus den Kurvenverläufen bei ca. 40 ml Natronlauge – tatsächlich bewirkt nur 1 ml Natronlauge mehr einen pH-Wert-Sprung von 7 zu 11 (Essigsäure) bzw. 3 zu 11 (Salzsäure).

„Medizinertest“ TMS üben: eTrainer-Onlinetest (kostenlos)


Insbesondere die Untertests „Muster zuordnen“, „Figuren lernen“, „Fakten lernen“ und „Schlauchfiguren“ gelten unter TMS-erfahrenen Medizinstudenten und -studentinnen als sichere Bank: Sie lassen sich hervorragend vorbereiten. Schon in kurzer Übungszeit machst du deutliche Fortschritte und schraubst deine Ergebnisse immer weiter nach oben. Im TMS lassen sich in diesen Kategorien tatsächlich an die 100 Prozent der Punkte abräumen.

Die übrigen Aufgabengruppen sind erfahrungsgemäß etwas anspruchsvoller. Hier profitierst du davon, wenn du früh mit dem Üben begonnen hast und du zeitlich einigen Spielraum hast, um dich einzuarbeiten und dir Schritt für Schritt die Lösungstechniken anzueignen. Eines solltest du bei deiner strategischen Planung immer im Hinterkopf haben: Den TMS kannst du nur ein einziges Mal schreiben. Bleibt dir bis zur Prüfung genügend Zeit zur intensiven Vorbereitung? Falls nicht: Denke darüber nach, ob du deine Teilnahme eventuell auf das nächste Jahr verschieben kannst, um deine Chancen auf den Medizin-Studienplatz zu maximieren.

Häufig gestellte Fragen zum Medizinstudium


Wo kann man in Deutschland Medizin studieren?

In Deutschland kann man Medizin aktuell an insgesamt 50 Hochschulen studieren – 41 davon sind staatlich, 9 privat. So gibt es landesweit eine breite Auswahl an Standorten für angehende Ärztinnen und Ärzte.

Wo bewirbt man sich für ein Medizinstudium?

Für Studiengänge wie Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie oder Tiermedizin läuft die Bewerbung in der Regel über die Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de). Diese koordiniert bundesweit das Bewerbungsverfahren und sorgt auch für die Vergabe von Studienplätzen sowie für Absagen.

Eine Ausnahme bilden private Hochschulen, zum Beispiel die Universität Witten/Herdecke. Dort muss die Bewerbung direkt an der Hochschule erfolgen. Allerdings fallen an privaten Hochschulen meist auch Studiengebühren an.

Nach welchen Kriterien wird entschieden, wer einen Medizinstudienplatz bekommt?

Die Vergabe von Studienplätzen in der Humanmedizin folgt einem festgelegten Schlüssel: 30 % der Plätze gehen an die „Abiturbesten“. Hierfür ist meist ein sehr guter Notendurchschnitt nötig, oft um die 1,0 bis 1,1. 10 % der Plätze werden unabhängig von der Schulnote vergeben, z. B. auf Basis von Tests oder relevanter Berufserfahrung. 60 % der Plätze entfallen auf das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH).

Dabei entscheiden die Hochschulen selbst, nach welchen Kriterien sie auswählen. Mindestens zwei schulnotenunabhängige Faktoren müssen berücksichtigt werden, etwa ein fachspezifischer Studieneignungstest, wie der TMS, oder praktische Erfahrungen. Schulnoten fließen in der Regel ebenfalls ein.

Beispiel: An der Charité Berlin können Bewerber im AdH maximal 100 Punkte erreichen: 20 für das Abitur, 60 für das Ergebnis des Medizinertests (TMS) und 20 für praktische Tätigkeiten wie ein freiwilliges soziales Jahr oder ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz.

Welche zusätzlichen Möglichkeiten – außer dem TMS – gibt es, die Chancen auf einen Medizinstudienplatz zu erhöhen?

Neben dem Medizinertest können Bewerberinnen und Bewerber ihre Chancen auch durch berufliche oder außerunterrichtliche Leistungen erhöhen. Dazu zählen etwa eine fachlich einschlägige Ausbildung oder praktische Erfahrung – beispielsweise als Pflegefachkraft – sowie ein freiwilliger Dienst wie das Bundesfreiwilligenjahr. Auch Auszeichnungen in den Naturwissenschaften, zum Beispiel bei Wettbewerben wie der Biologie-Olympiade, werden berücksichtigt.

Die Bedeutung solcher Kriterien ist in den letzten Jahren gestiegen. Ein Beispiel: An der Universität zu Köln werden im AdH bis zu 10 von 100 Punkten für eine vorherige Berufsausbildung vergeben.

Wie funktioniert die Landarztquote?

Die Landarztquote reserviert in vielen Bundesländern einen Teil der Medizinstudienplätze für Bewerberinnen und Bewerber, die sich verpflichten, nach dem Studium für einige Jahre als Hausärztin oder Hausarzt in Regionen mit ärztlicher Unterversorgung zu arbeiten.

Jedes Bundesland legt die genauen Kriterien selbst fest. In Nordrhein-Westfalen werden zum Beispiel zunächst Abiturnote, TMS-Ergebnis und einschlägige berufliche Erfahrungen oder Ausbildungen berücksichtigt, bevor ein abschließendes Auswahlgespräch über die Zulassung entscheidet.

Welche Bedeutung hat die Wartezeit bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen?

Früher war die sogenannte Wartezeit, also die Zeit, die seit dem Abitur ohne Aufnahme eines Studiums vergangen war, ein wichtiger Faktor bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen. Inzwischen spielt die Wartezeit jedoch keine Rolle mehr: Sie wird bei der Zulassung nicht mehr berücksichtigt, und die Platzvergabe erfolgt heute ausschließlich über Abiturnoten, Auswahlverfahren der Hochschulen und andere aktuelle Kriterien wie den TMS oder die Landarztquote.

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