Polizei BMI:
Wie hoch darf der Body-Mass-Index sein?
Was ist der BMI und wie wird er berechnet?
Der BMI (Body-Mass-Index) soll dabei helfen, das Körpergewicht richtig einzuschätzen. Er ist ein gängiges Maß, welches das Verhältnis von Gewicht und Körpergröße ermittelt. Damit soll festgestellt werden, ob jemand Normalgewicht, Übergewicht oder Untergewicht hat. Die Polizei setzt den BMI bei der Personalauswahl ein – ist er zu hoch oder zu niedrig, kann das zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren führen.
Um den BMI zu berechnen, dividierst du dein Körpergewicht durch deine mit sich selbst multiplizierte Körpergröße. Die Formel dafür lautet:
BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²
Die Aussagekraft des BMI ist umstritten, da er nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterscheidet. Außerdem erfolgt die Bewertung des BMI unabhängig von Alter und Geschlecht. Zum Beispiel könnte ein erwachsener, sehr sportlicher Mann so fälschlicherweise für übergewichtig gehalten werden.

Erfahrungsbericht: Einstellungstest Polizei
Für meine Bewerbung im mittleren Dienst bei der Bundespolizei habe ich online ein Formular ausgefüllt und anschließend die benötigten Zeugnisse und Unterlagen per Post nachgereicht. Daraufhin bekam ich eine Eingangsbestätigung per Mail zugesendet und ein paar Wochen später endlich die Einladung zum ersten Teil des Auswahlverfahrens.
Teil 1: das Diktat
Zuerst stand das Diktat auf dem Plan. Glücklicherweise hatte ich eine Unterkunft in der Nähe des Ortes gefunden, an dem der Test stattfand. So war ich überpünktlich, wenn auch sehr aufgeregt. Mit Rechtschreibung oder Grammatik hatte ich auch in der Schule nie große Probleme gehabt. Insgesamt bestand das Diktat aus 180 Wörtern. Hier und da war ich mir bei der Getrennt- und Zusammenschreibung nicht sicher, außerdem kamen Fremdwörter vor.Zweiter Teil: der Sporttest
Diejenigen, die das Diktat bestanden hatten, durften sich umziehen und den Sporttest antreten. Auf die Sportprüfung hatte ich mich am intensivsten vorbereitet, da ich davor am meisten Angst hatte. Zuerst stand der Koordinationstest auf dem Plan, danach folgten der Pendellauf und der Cooper-Test. Die Übungen waren alle anspruchsvoll, aber durch meine Vorbereitung konnte ich sie gut meistern. Ich war sehr zufrieden mit meinen Leistungen und habe auch hier bestanden.Dritter Teil: das Vorstellungsgespräch
Zwischen dem Sporttest und dem Vorstellungsgespräch lagen ein paar Wochen. Vor dem Gespräch war ich sehr aufgeregt und konnte danach nicht richtig einschätzen, ob es gut lief oder nicht. Ich wurde nach meiner persönlichen Motivation für den Beruf gefragt, aber auch nach meiner Einstellung zu aktuellen politischen Ereignissen. Außerdem musste ich Fragen zu Aufgaben und Einsatzgebieten der Bundespolizei beantworten. Das Vorstellungsgespräch kam mir eher vor wie eine mündliche Prüfung. Im Nachhinein wurde mir gesagt, dass mit Absicht so viele Fragen gestellt wurden, um mein Stressmanagement zu testen. Die Prüfer waren mit meinem Ergebnis ganz zufrieden und ich habe bestanden.Vierter Teil: die polizeiärztliche Untersuchung
Die Untersuchung begann früh morgens. Sie war der letzte Teil des Auswahlverfahrens. Es fand eine ganze Reihe an Untersuchungen statt. Außerdem musste ich Formulare darüber ausfüllen, ob ich Vorerkrankungen habe oder Medikamente einnehme. Danach musste ich eine Urinprobe abgeben und einen Hör- und Sehtest machen. Zuletzt wurde die Leistung meiner Lungen überprüft. Zwischendurch gab es viele Wartezeiten und ich konnte mich mit den anderen Bewerberinnen und Bewerbern unterhalten. Es fand noch ein letztes Gespräch mit einer sehr freundlichen Ärztin statt. Sie befragte mich zu meinen Allergien und Vorerkrankungen in meiner Familie. Sie untersuchte nochmal meinen Körper, unter anderem musste ich mich auf die Waage stellen. Da ich Normalgewicht habe, lag mein BMI im grünen Bereich. Nach der Untersuchung erhielt ich den Bescheid, auf den ich so lange gewartet hatte: polizeidiensttauglich.
Lias, 18 Jahre, Auszubildender im mittleren Dienst bei der Bundespolizei
Wie hoch darf der BMI bei der Polizei sein?
Durch die PDV 300 (Polizeidienstvorschrift 300) sind die Anforderungen für den Polizeiberuf bundesweit einheitlich geregelt. Bei der polizeiärztlichen Untersuchung wird festgestellt, ob Bewerberinnen und Bewerber für den Polizeidienst geeignet und dienstfähig sind.
Der Richtwert für den Body-Mass-Index bei der Polizei liegt bei 18,0–27,5. Zu starkes Über- oder Untergewicht kann zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen – aber der Arzt oder die Ärztin beurteilt immer das Gesamtbild des Bewerbers.
Klassifizierungen nach der WHO
Laut WHO (World Health Organization) giltst du bei einem BMI von weniger als 18,5 als untergewichtig und ab einem BMI von 25,0 als übergewichtig. Darüber hinaus gibt es Steigerungen von Adipositas bzw. Fettleibigkeit (Grad I–III). Die WHO hat folgende Klassifizierungen zur Einschätzung des Body-Mass-Index vorgenommen:
- Untergewicht: < 18,5.
- Normalgewicht: 18,5–24,9.
- Übergewicht: 25,0–29,9.
- Adipositas Grad I: 30,0–34,9.
- Adipositas Grad II: 35,0–39,9
- Adipositas Grad III: > 40,0.
Häufig gestellte Fragen zum BMI
Was ist der BMI?
Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein Richtwert zur Einschätzung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße. Mithilfe des BMI sollen Normalgewicht, Übergewicht und Untergewicht festgestellt werden können.
Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 gilt laut WHO (World Health Organization) als Normalgewicht.
Wie wird der BMI berechnet?
Um deinen BMI (Body-Mass-Index) zu berechnen, kannst du folgende Formel anwenden:
BMI = Körpergewicht (kg) ÷ Körpergröße (m)²
Wie hoch darf der BMI bei der Polizei sein?
Der Richtwert des BMI (Body-Mass-Index) bei der Polizei liegt bei 18–27,5. Diese Vorgabe ist bundesweit einheitlich geregelt.
Da körperliche Belastbarkeit ein wichtiges Kriterium für den Polizeiberuf ist, können starkes Über- oder Untergewicht zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren führen. Für Ärztinnen und Ärzte ist das Gesamtbild des Bewerbers entscheidend.
Ab welchem BMI bin ich übergewichtig?
Ab einem BMI von 25,0 spricht die WHO (World Health Organization) von Übergewicht.
Darüber hinaus gibt es noch drei Stufen der Fettleibigkeit (Adipositas), für die die WHO BMI-Richtwerte vorgibt:
- Adipositas Grad I: 30,0–34,9.
- Adipositas Grad II: 35,0–39,9.
- Adipositas Grad III: > 40,0.
Ab welchem BMI bin ich untergewichtig?
Bei einem BMI < 18,5 spricht die WHO (World Health Organization) von Untergewicht.
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Setze dir ein Zeitlimit zur Bearbeitung der Aufgaben, um ein Gefühl für die richtige Zeiteinteilung zu bekommen. Es ist nicht sehr förderlich, Antworten nur auswendig zu lernen. Wichtiger ist es, dass du dich mit den Lösungswegen und Antwortstrategien der verschiedenen Aufgabentypen vertraut machst. So erlebst du im richtigen Einstellungstest keine bösen Überraschungen, sondern weißt, was dich erwartet. Eine umfassende Vorbereitung gibt dir Sicherheit – so bewahrst du im Ernstfall die Ruhe und erzielst das bestmögliche Ergebnis.
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